Suche LK

Wer wird geimpft?

Zu Beginn stehen nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt geimpft werden.

In der Impfverordnung hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt, wer zuerst geimpft wird. Es gibt drei Stufen der Priorisierung. Der Bund hat die Impfpriorisierung zum 07.06.2021 aufgehoben. In Bayern besteht die Impfpriorisierung in den Impfzentren noch bis auf Weiteres.

Aktuell liegt der Fokus auf Impfungen der Priorisierungsgruppe 3, es konnte aber auch schon mit Impfungen von nicht priorisierten Personen (sogenannte Priorisierungsgruppe 4) begonnen werden.

Weitere Infos unter Bundesgesundheitsministerium - Die häufigsten Fragen und Antworten

Höchste Priorität (Stufe 1) – Dazu gehören:
  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben (ab dem 80. Geburtstag)
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie insbesondere Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht, wenn sich diese mit dem Coronavirus infizieren (vor allem Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.)
Hohe Priorität (Stufe 2) - Dazu gehören:
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung.
  • Personen nach einer Organtransplantation.
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression).
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen.
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40).
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderungen haben (den Satz finde ich nicht verständlich)
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren.
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren.
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur.
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind.
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.
Erhöhte Priorität (Stufe 3) - Dazu gehören:
  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind
  • sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
Bitte zum Impftermin mitbringen
  • Impfausweis, falls vorhanden
  • wichtige Unterlagen wie Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste
  • Krankenversichertenkarte
  • Personalausweis
  • Impfbogen
  • Datenschutzerklärung
  • Aufklärungsbogen
  • Einverständniserklärung

Die Impfung ist kostenlos

Vor der Impfung gibt es ein Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin/einem Arzt.


© Kerstin Weidner E-Mail

Suche LK

Impfungen Grundschullehrer und Erzieher

Aufgrund einer Änderung der Impfverordnung sind Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen oder Förderschulen tätig sind, von der Priorisierungsgruppe 3 in die Priorisierungsgruppe 2 vorgerückt. 

Infos für Einrichtungsleiter zur Vorbereitung für den Impftermin
  • Die Einrichtung ermittelt die Anzahl der Impfwilligen und holt deren Einwilligung zur Impfung ein.
  • Dazu werden Aufklärungs- und Anamnese-/Einwilligungsbögen durch das Impfzentrum zur Verfügung gestellt. Diese können auch unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/#Impfen_Ablauf abgerufen werden.
  • Die Einrichtung stellt den zu impfenden Personen die Aufklärungs- und Anamnese-/Einwilligungsbögen zur Verfügung, in denen auf die Mitführung des Impfpasses hingewiesen wird und die nach Möglichkeit bereits ausgefüllt zum Termin mitgebracht werden sollen.
  • Die Einrichtung erstellt eine Teilnehmerliste mit Angaben zu Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, E-Mail-Adresse der zu impfenden Personen, die sie dem Impfzentrum zur Verfügung stellt. Mit der Anmeldung zur Teilnahme an der Impfung erklärt diese Person ihr Einverständnis mit der Erhebung der Daten durch die Einrichtung und deren Übermittlung an das Impfzentrum sowie weitere an dem Verfahren beteiligte Einrichtungen.

© Kerstin Weidner E-Mail