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Veranstaltungen und Versammlungen

Großveranstaltungen bleiben bis mindestens Ende Oktober 2020 untersagt.

Vorbehaltlich einer anhaltend günstigen Entwicklung des Infektionsgeschehens will die Staatsregierung die Öffnung des Messe- und Kongressbetriebs in Bayern spätestens ab 1. September 2020 ermöglichen.

Bei der Wiederaufnahme des Messe- und Kongressbetriebs haben Gesundheit und Eindämmung der Pandemie weiterhin Priorität. Dafür hat der Ministerrat einen Rahmen für Schutz- und Hygienemaßnahmen aufgestellt als Richtschnur für die individuellen Schutz- und Hygienekonzepte der Veranstalter. Damit sollen Infektionsrisiken begrenzt und die Nachverfolgbarkeit möglicher Infektionen sichergestellt werden.

Veranstaltungen

Veranstaltungen, die nicht für ein beliebiges Publikum angeboten werden oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen), sind seit dem 22. Juni 2020 wieder möglich.

Ab dem 08. Juli 2020 wurde die erlaubte Personenzahl bei Veranstaltungen angehoben:

  • 100 Personen in geschlossenen Räumen
  • 200 Personen im Freien

Diese Beschränkung der Teilnehmerzahl gilt auch, wenn die Veranstaltung in gastronomischen Betrieben statt findet

Kunst und Kultur

Seit 15. Juni sind erstmals wieder Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich mit bis zu 50 Gästen in Innenräumen und mit bis zu 100 Gästen im Freien möglich. Seit 22. Juni 2020 werden diese Personenhöchstzahlen erweitert: Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich werden mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 100 Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 200 Besuchern im Freien möglich sein. Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt unverändert.

Der Chorgesang im Bereich der Laienmusik wird seit 22. Juni 2020 wieder zugelassen. Voraussetzung ist ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 Metern, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer. Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln und veröffentlichen.

Eine Lockerung der Maskenpflicht gibt es ab 1. Juli bei Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich sowie in Kinos. In Theatern, Konzerthäusern, Kinos etc. in geschlossenen Räumen gilt die Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher nur noch, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden. Die bestehenden Regelungen für Mitwirkende (grundsätzliche Maskenpflicht, soweit dies nicht zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder solange der Mitwirkende noch keinen festen Platz eingenommen hat) bleiben hiervon unberührt.

Gottesdienste

Gottesdienste sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig

  • Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. Zwischen den Teilnehmern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Dieser Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands.
  • Im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl 200 Personen und es ist grundsätzlich zwischen Personen ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Dieser Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands.
  • Für die Besucher gilt Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
  • Kirchen und Glaubensgemeinschaften erstellen Infektionsschutzkonzepte

Bestattungen

Die Teilnehmerzahl in Gebäuden richtet sich nach der Anzahl der vorhandenen Plätze bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern und es gilt Maskenpflicht. Im Freien dürfen höchstens 200 Personen bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern teilnehmen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen. Im Hinblick auf die örtlichen Gegebenheiten kann der Friedhofsträger weitere Vorgaben (wie geringere Teilnehmerzahlen) vorsehen.

Versammlungen

Ab dem 15. Juni 2020 sind die folgenden Voraussetzungen zu bachten:

  • Zwischen allen Teilnehmern muss ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.
  • Die nach Art. 24 Abs. 2 BayVersG zuständigen Behörden haben, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist, durch entsprechende Beschränkungen nach Art. 15 BayVersG sicherzustellen, dass
  • der Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Teilnehmern gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden wird und
    die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auch im Übrigen auf ein infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben.
  • Die Beschränkung der von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auf ein infektionsschutzrechtlich vetretbares Maß ist in der Regel erfüllt, wenn die Teilnehmerzahl der Versammlung auf höchstens 100 Personen beschränkt ist und die Versammlung ortsfest stattfindet.

Wer eine Versammlung unter freiem Himmel veranstalten will, hat dies dem zuständigen Landratsamt spätestens 48 Stunden vor Bekanntgabe anzuzeigen.

Anzeige von Demonstrationen und Versammlungen

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 05. Mai 2020

Verordnung zur Änderung der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 14. Mai 2020

Rechtsverordnung: Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 05. Mai 2020

Rechtsverordnung: Fünfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 29. Mai 2020

Rechtsverordnung: Verordnung zur Änderung der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 12. Juni 2020

Rechtsverordnung: Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 19. Juni 2020

Rechtsverordnung: Veränderung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung vom 24. Juni 2020

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 18.06.2020

Häufige Fragen und Antworten

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

© Kerstin Weidner E-Mail

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