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Beherbergungsverbot - Reisen aus innerdeutschen Risikogebieten

In Bayern wurde ein Beherbergungsverbot für Reisende aus innerländischen Risikogebieten beschlossen Innerländische Risikogebiete sind Gebiete, in denen innerhalb der letzten sieben Tage 50 bestätigte Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden.

Einen Überblick zu den Fallzahlen gibt es beim Robert Koch-Institut

Das heißt Hotels, Beherbergungsbetriebe, Schullandheime, Jugendherbergen, Campingplätze und Betreiber sonstiger Unterkünfte dürfen keine Gäste aufnehmen, die aus einem solchen innerdeutschen Risikogebiet anreisen.

Ausgenommen sind Gäste, die ein negatives Testergebnis für einen Coronatest vorlegen können. Der Test muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen und das ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Anreise gemacht worden sein.

Das Beherbergungsverbot gilt nicht für Gäste

  • die zwingend notwendige und unaufschiebbare berufliche oder medizinische Reisen vornehmen
  • einen triftigen Reisegrund haben wie den Besuch von Familienangehörigen oder die Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts, Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen

Näheres hierzu siehe auch §14 Absatz 2 Satz 1 der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Weitere Informationen unter

Informationen für Reiserückkehrer laut Robert Koch-Institut

Informationen für alle anderen Reiserückkehrer gibt es unter https://landkreis.neu-ulm.de/de/Reisen.html

© Kerstin Weidner E-Mail