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Corona-Ampel (Krankenhaus-Ampel)

Die Corona-Ampel steht im Moment auf Grün.

Die aktuellen Werte liegen unter der kritischen Hospitalisierungsgrenze von 1.200 neuen COVID-19-Patienten im Krankenhaus („Phase gelb“) und unter 600 COVID-19- Patienten auf Intensivstationen („Phase rot“).

Die jeweilige Stufe wird tagesaktuell auf der Website des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege bekannt gemacht unter https://www.stmgp.bayern.de/  

Die aktuellen Werte veröffentlicht das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm

Daher gelten die allgemein gültigen Regeln der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-615/

© Kerstin Weidner E-Mail

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Aktuelle Regelungen im Landkreis Neu-Ulm ab 02. September

Am 02. September 2021 ist die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft getreten.

Für den Landkreis Neu-Ulm bedeutet das im Moment folgende Regelungen
  • Kontaktbeschränkungen: Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen ersatzlos.

  • Maskenpflicht
    Die FFP2-Maskenpflicht entfällt. Die medizinische Maske (OP-Maske) ist der neue Standard.

    In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (Maskenpflicht).
    Die Maskenpflicht gilt nicht
    • innerhalb privater Räumlichkeiten
    • am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören; (dieser Punkt gilt nicht für Fahrgäste im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr sowie bei der Schülerbeförderung)
    • für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen
    • bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt
    • für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist
    • aus sonstigen zwingenden Gründen

      Unter freiem Himmel gibt es keine generelle Maskenpflicht mehr. Es besteht vorbehaltlich speziellerer Regelung Maskenpflicht nur in den Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen.

      Von der Maskenpflicht sind befreit:
    • Kinder bis zum sechsten Geburtstag
    • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, solange dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthalten muss.

      https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-2
  • Geimpft, genesen, getestet (3G-Regel)
    Überschreitet der Landkreis Neu-Ulm die
    Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) den Wert von 35, so gilt indoor der 3G-Grundsatz. Das ist aktuell im Landkreis Neu-Ulm der Fall. Das heißt persönlichen Zugang haben nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete.

    Dies betrifft:
    • öffentliche und private Veranstaltungen bis 1.000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten, Sportstätten und praktische Sportausbildung, Fitnessstudios, den Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, der Gastronomie, dem Beherbergungswesen, der Hochschulen, Tagungen, Kongresse, Bibliotheken und Archive, außerschulische Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und die Erwachsenenbildung, zoologische und botanische Gärten, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Freizeitparks, Indoorspielplätze, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, den touristischen Bahn- und Reisebusverkehr und infektiologisch vergleichbare Bereiche,
    • Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind,

      Anbieter, Veranstalter und Betreiber sind zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet.

      Bei Messen und Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz die 3G-Regel. Das heißt, es erhalten nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete Zutritt. Kontaktdaten sind zu erheben.

      Ausnahmen von der 3G-Regel bestehen im Handel und bei den nicht oben erfassten Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr, bei der Schülerbeförderung, bei Prüfungen, Wahllokalen und Eintragungsräumen, Gottesdiensten, Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes sowie bei Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.

      https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-3

      Testnachweis
      : Der negative Testnachweis kann schriflich oder elektronisch erbracht werden anhand
    • eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde
    • eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
    • eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde

      Von der Testpflicht befreit sind:
    • Kinder bis zum sechsten Geburtstag
    • noch nicht eingeschulte Kinder
    • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Zum Nachweis genügt die Vorlage eines aktuellen Schülerausweises, einer aktuellen Schulbesuchsbestätigung oder die Vorlage eines Schülertickets nebst einem amtlichen Ausweispapier. Die Ausnahme von den Testerfordernissen gilt auch in den Ferien und damit auch in den aktuell laufenden Sommerferien für bayerische Schülerinnen und Schüler.

      https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-3

  • Handel, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen. Die Maskenpflicht und 3G-Regel richtet sich nach den oben beschriebenen allgemeinen Grundregeln.

  • Größere Veranstaltungen
    Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:
    • Es dürfen gleichzeitig höchstens 25.000 Personen zugelassen werden.
    • In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten darf bis 5.000 Personen die Kapazität zu 100 % genutzt werden, für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.
    • Sollen mehr als 1.000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das nötige Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.
    • Der Veranstalter ist verpflichtet, die Einhaltung der Maskenpflicht sicherzustellen.
    • Die Kontaktdaten sind zu erheben.

      Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt außerdem:
    • Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden
    • Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt
    • Offensichtlich alkoholisierten Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden

      https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-4

  • Kontaktdatenerfassung
    Kontaktdaten sind zu erheben:
    • bei allen Veranstaltungen ab 1.000 Personen
    • von Dienstleistern, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist
    • in der Gastronomie
    • dem Beherbergungswesen
    • bei Tagungen, Kongressen, Messen
    • kulturellen Veranstaltungen
    • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, vergleichbaren Kulturstätten sowie zoologischen und botanischen Gärten

      https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-5

  • Infektionsschutzkonzepte
    Der Betreiber oder Veranstalter hat ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten:
    Im Bereich des Handels, der Märkte und Einkaufszentren, der Dienstleistungen und des Handwerks mit Kundenverkehr, in Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern sowie in ambulant betreuten Wohngemeinschaften der außerklinischen Intensivpflege, bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen, Versammlungen nach Art. 8 des Grundgesetzes in geschlossenen Räumen, für Sportstätten und Sportveranstaltungen, Freizeiteinrichtungen jeder Art, die Gastronomie, das Beherbergungswesen, Tagungen, Kongresse, Messen, Hochschulen, Schulen, Angebote der Kindertagesbetreuung, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, die außerschulische Bildung, Bibliotheken, Archive, im Bereich der Kultur, für Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Laien- und Amateurensembles sowie in vergleichbaren Fällen.

    Dies gilt nicht, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen umfasst. Die zuständige Behörde kann allgemein oder im Einzelfall die Erstellung eines Infektionsschutzkonzepts verlangen. Soweit nichts Abweichendes geregelt ist, sind die Infektionsschutzkonzepte der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde nur auf Verlangen vorzulegen.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-6

  • Gottesdienste
    Für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie für die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt:
    • Gottesdienste oder Zusammenkünfte, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, können ohne Personenobergrenze abgehalten werden; andernfalls bestimmt sich in Gebäuden die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Plätzen gewahrt wird.
    • Es besteht ein Infektionsschutzkonzept, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert.
    • Das im Gottesdienst bisher geltende Gesangsverbot ab Inzidenz 100 entfällt ebenso wie das bisherige Verbot von großen religiösen Veranstaltungen.

      https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-7

  • Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes

    Bei Versammlungen unter freiem Himmel muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden. Die zuständigen Behörden haben erforderlichenfalls durch Beschränkungen sicherzustellen, dass die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auch im Übrigen auf ein vertretbares Maß beschränkt bleiben.

    Bei Versammlungen in geschlossenen Räumen, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, können ohne Personenobergrenze abgehalten werden; andernfalls bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Plätzen gewahrt wird.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-8

  • Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäuser
    In vollstationären Einrichtungen der Pflege
    gemäß § 71 Abs. 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden, sowie Altenheimen und Seniorenresidenzen müssen nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte sich an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche, in der sie zum Dienst eingeteilt sind, in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.
    Das Infektionsschutzkonzept der Einrichtung muss ein entsprechendes Testkonzept enthalten.
    Für Besucher von Patienten oder Bewohnern dieser Einrichtungen gilt die 3G-Regel. Das heißt persönlichen Zugang haben nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete. Keine Ausnahme von der Testplicht gibt es für nicht eingeschulte Kinder sowie Schülerinnen und Schüler während der Schulferien.

    Das Infektionsschutzkonzept von Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 3 IfSG), muss auch ein Testkonzept enthalten, das insbesondere die regelmäßige Testung der Beschäftigten der Einrichtung an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche, in der die Beschäftigten zum Dienst eingeteilt sind, auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorsieht. Für Besucher von Patienten oder Bewohnern dieser Einrichtungen gilt die 3G-Regel.

    Ambulante Pflegedienste und teilstationäre Pflegeeinrichtungen müssen ihre nicht geimpften oder nicht genesenen Beschäftigten regelmäßig an drei verschiedenen Tagen pro Woche in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

    Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-9

  • Gastronomie
    Für gastronomische Angebote gilt ergänzend zu den allgemeinen Regelungen:
    • In geschlossenen Räumen ist Tanzen nicht zulässig, soweit es sich nicht um eine nach dieser Verordnung zulässige Veranstaltung handelt.
    • In geschlossenen Räumen ist Musikbeschallung und -begleitung nur als Hintergrundmusik zulässig, soweit es sich nicht um eine nach dieser Verordnung zulässige Veranstaltung handelt.
    • Für erlaubnisbedürftige reine Schankwirtschaften nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 und § 2 des Gaststättengesetzes gilt zusätzlich, dass in geschlossenen Räumen die Bedienung am Tisch erfolgen muss und Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen nicht zulässig sind.
    • Die bisherige coronabedingte Sperrstunde (bis1 Uhr) entfällt. Dabei sind die jeweils güligen Sperrzeiten der Konzession des jeweiligen Betreibers zu beachten. Ist z. B. laut Konzession der Betrieb nur bis 22:00 Uhr genehmigt, dann muss der Betrieb auch um 22:00 Uhr eingestellt werden.

      Die Abgabe und Lieferung von zur Mitnahme bestimmten Speisen und Getränken ist stets zulässig.

      https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-10

  • Beherbergung
    Übernachtungsgäste von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften müssen einen Testnachweis bei der Ankunft und zusätzlich alle weiteren 72 Stunden vorlegen. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit.
    Die bisherigen Einschränkungen, wonach Zimmer nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vergeben werden dürfen, entfallen.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-11

  • Messen
    Für Messen gilt eine tägliche Besucherobergrenze von 50.000 Personen.
    Bei Messen mit mehr als 1.000 Personen gilt unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz die 3G-Regel. Das heißt, es erhalten nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete Zutritt. Kontaktdaten sind zu erheben.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-12

  • Schulen
    Zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr 2021/2022 (14. September) gilt als besondere Schutzmaßnahme bis auf Weiteres eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht – auch nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes.

    Für den Unterricht und sonstige Schulveranstaltungen, die Mittagsbetreuung an Schulen sowie den Lehr- und Studienbetrieb am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern und am Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern gilt folgendes:
    • Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 dürfen statt einer medizinischen Gesichtsmaske auch eine textile Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.
    • Die Maskenpflicht entfällt
      • während des Sportunterrichts
      • für Schülerinnen und Schüler nach Genehmigung des aufsichtführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen oder
      • während einer Stoßlüftung des Klassen- oder Aufenthaltsraums.
    • Die Teilnahme am Präsenzunterricht, an sonstigen Schulveranstaltungen oder schulischen Ferienkursen in Präsenz sowie an der Mittags- und Notbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie drei Mal wöchentlich einen Testnachweis erbringen oder in der Schule unter Aufsicht einen über die Schule zur Verfügung gestellten und dort zu verwendenden Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben.
      Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen gilt, dass an die Stelle dreier wöchentlicher Selbsttests nach Entscheidung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zwei wöchentliche PCR-Pooltestungen treten können.
    • Bei einem Infektionsfall in einer Klasse kann die Kreisverwaltungsbehörde für die Teilnehmer dieser Klasse tägliche Testnachweise anordnen.
    • Für die Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen gelten hinsichtlich ihrer Tätigkeit in den Schulräumen sowie den Räumen der Mittagsbetreuung, dass ein Selbsttest auch außerhalb der Schule und ohne Aufsicht vorgenommen werden kann, wenn die Person versichert, dass das Testergebnis negativ ausgefallen ist.
    • Soweit das Testergebnis für außerschulische Zwecke Verwendung finden soll, ist der Selbsttest unter Aufsicht in der Schule durchzuführen.

      https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-13

  • Kindertagesbetreuung
    Die Träger von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten sowie Tagespflegepersonen haben für jedes noch nicht eingeschulte Kind pro Betreuungswoche zwei Tests in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten oder die kostenlose Abholung von zwei Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.

    Schülerinnen und Schüler dürfen an Angeboten der Kindertagesbetreuung nur teilnehmen, wenn sie negativ getestet sind.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-14

  • Hochschulen: Für die Hochschulen gelten die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht. Damit wird für das kommende Semester Präsenzlehre wieder umfassend möglich sein. Es gilt aber nach allgemeinen Regeln Maskenpflicht auch am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird. Tests werden für Studenten mit Studentenausweis weiterhin kostenlos bereitgestellt.

  • Volksfeste und öffentliche Festivitäten sowie das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen sind untersagt.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-15

  • Der Konsum von Alkohol ist auf den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-15

  • Bordellbetriebe, Clubs, Diskotheken und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

    Es ist geplant, Clubs und Diskotheken mit Blick auf Reiserückkehrer aus den Ferien mit einem zeitlichen Sicherheitsabstand ab Anfang Oktober wieder zu öffnen. Der Zugang soll dann nur für Geimpfte und Genesene sowie für Getestete mit PCR-Test möglich sein.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-15

Verschärfte Maßnahmen bei erhöhter Belastung des Gesundheitssystems (Krankenhausampel)

Erhöhte Krankenhauseinweisungen (Stufe Gelb)

Sobald in den jeweils sieben vorangegangenen Tagen landesweit mehr als 1.200 an COVID-19 erkrankte Personen in ein bayerisches Krankenhaus eingewiesen und dort stationär aufgenommen wurden, ergreifen die Staatsregierung und das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unter Berücksichtigung einer Risikobewertung und Prognose des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Entwicklung des Infektionsgeschehens unverzüglich weitere Schutzmaßnahmen, um eine weitergehende Belastung des Gesundheitssystems zu verhindern, beispielsweise:

  • Anhebung des allgemeinen Maskenstandards auf FFP2 oder eine Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard
  • Anhebung der für einen Testnachweis erforderlichen Testqualität, insbesondere Notwendigkeit von PCR-Tests
  • Kontaktbeschränkungen
  • Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-16
Erhöhte Intensivbettenbelegung (Stufe Rot)

Sobald nach den Zahlen des DIVI-Intensivregisters landesweit mehr als 600 Krankenhausbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit der Intensivstationen mit an COVID-19 erkrankten Personen belegt sind, ergreifen die Staatsregierung und das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und unter Berücksichtigung einer Risikobewertung und Prognose des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Entwicklung des Infektionsgeschehens unverzüglich weitere Schutzmaßnahmen, um eine weitergehende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14-17

Die jeweilige Stufe wird tagesaktuell auf der Website des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege bekannt gemacht unterhttps://www.stmgp.bayern.de/  

Die häufigsten Fragen und Antworten

Die häufigsten Fragen und Antworten gibt es auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege:

Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

© Kerstin Weidner E-Mail