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Allgemeine Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus

Impfungen sind im Landkreis Neu-Ulm über eines der drei Impfzentren in Neu-Ulm, Illertissen und Weißenhorn oder seit Anfang April über den Hausarzt möglich.

Aktuell liegt der Fokus in den Impfzentren auf Impfungen der Priorisierungsgruppe 3, es konnte aber auch schon mit Impfungen von nicht priorisierten Personen (sogenannte Priorisierungsgruppe 4) begonnen werden.

Bei Fragen zu den Impfungen in den Arztpraxen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Arzt.

Für allgemeine Fragen zum Impfen und den Impfungen in den Impfzentren des Landkreises Neu-Ulm gibt es die Hotline des Landkreises.

Hotline des Landkreises zum Impfen
Telefon 0731/70 40 50 60
Montag - Sonntag 08:00 - 18:00 Uhr

Weitere Infos

Häufige Fragen und Antworten zum Thema Impfen gibt es auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

des Robert Koch-Instituts unter https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

des Bundesministeriums für Gesundheit unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/nc/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html#c19743


© Martina Plaschke E-Mail

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Lockerungen für geimpfte und genesene Personen

Vollständig geimpfte und genesene Personen sind in vollem Umfang negativ getesteten Personen ab dem 6. Mai 2021 gleich gestellt. Damit entfällt für vollständig geimpfte und genesene Personen die Testpflicht in Bereichen, in denen ein negatives Testergebnis Voraussetzung ist. Ausnahmen kann es in Einrichtungen wie z. B. Krankenhäusern geben. Erkundigen Sie sich hierzu bitte vorab bei der jeweiligen Einrichtung.

Bei privaten Zusammenkünften bleiben vollständig geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der erlaubten Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt. Mitgezählt werden geimpfte und genesene Personen hingegen bei der Höchstteilnehmerzahl von öffentlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel kulturellen Veranstaltungen und Sportveranstaltungen.

Darüber hinaus entfällt die Quarantänepflicht für vollständig geimpfte und genesene Personen bei der Wiedereinreise aus einem Risikogebiet. Diese Ausnahme gilt nicht bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet.

Geimpfte Personen: Personen, die vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (BioNTech, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson) geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache auf Papier oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind. Die Personen weisen keine typischen Symptome mit einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auf und es ist keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen.

Die Impfung kann mit dem Impfpass (sogenannter Impfausweis) nachgewiesen werden, in welchem die Impfung dokumentiert wird. Sollte zum Zeitpunkt der Impfung kein Impfausweis vorhanden sein oder vorgelegt werden, so erfolgt die Dokumentation durch Ausstellung einer sogenannten Impfbescheinigung, welche dieselben Angaben enthält. Diese ist ebenfalls zum Nachweis einer vollständigen Impfung geeignet.

Vollständig geimpfte Personen sind neben den Personen, welche die komplette Impfserie abgeschlossen haben (abhängig vom Impfstoff eine oder zwei Dosen), auch Personen, die nach Genesung von einer SARS-CoV-2-Infektion, die durch PCR-Testung nachgewiesen wurde, eine singuläre Impfdosis gegen COVID-19 erhalten haben.

Genesene Personen: Personen, die über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache auf Papier oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Hierbei wird es sich regelmäßig um das schriftliche oder elektronisch übermittelte positive Ergebnis der PCR-Testung durch das Labor handeln. Ein Antikörpernachweis ist nicht ausreichend. Der Nachweis eines anschließenden negativen Tests ist in der Regel nicht erforderlich. Außerdem weisen die Personen aktuell keine typischen Symptome mit einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auf und es ist keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen.

Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen für sie gelten. Der Nachweis kann hier mit der Vorlage des positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises, aus dem die singuläre Impfung hervorgeht, erfolgen. Ebenfalls gültig ist die Vorlage nur des Impfpasses, sofern dort die singuläre Impfung des Genesenen als Zweitimpfung dokumentiert ist. Einer mindestens 14-tägigen Wartezeit bedarf es hier aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse im Gegensatz zu den vollständig geimpften Personen, die bisher nicht an SARS-CoV-2 erkrankt sind, nicht.

© Kerstin Weidner E-Mail