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Landkreis Neu-Ulm und Kloster Roggenburg präsentieren sich auf CMT in Stuttgart

Oberschwäbische Barockstraße führt ab 2020 auch durch den Landkreis Neu-Ulm

Auch in diesem Jahr präsentiert sich der Landkreis Neu-Ulm mit dem Kloster Roggenburg wieder mit einem gemeinsamen Stand auf der Stuttgarter Urlaubsmesse CMT. Dabei kann der Tourismus mit einer herausragenden Nachricht punkten: Seit Jahresbeginn führt die Oberschwäbische Barockstraße, eine der ältesten Kultur- und Ferienstraßen Deutschlands, durch den Landkreis Neu-Ulm. „Mit dem Kloster Roggenburg, der Schlosskapelle Illertissen und der Wallfahrtskirche Witzighausen haben wir drei einzigartige Barock-Erlebnisstationen, die wir gemeinsam mit der Oberschwaben Tourismus GmbH (OTG) prominent vermarkten können“, freut sich Landrat Thorsten Freudenberger.

Insgesamt gibt es vier Routen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, die den Weg zu den eindrucksvollsten barocken Bauwerken von der Donau bis zum Bodensee weisen. Die sogenannte Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße wurde nun um 55 Kilometer verlängert und geht, ausgehend vom Kloster Wiblingen, über Witzighausen, Roggenburg und Illertissen bis hin zur Kartause Buxheim. „Das ist eine großartige Chance für den Landkreis Neu-Ulm, sich gerade im Bereich des Kulturtourismus weiter zu etablieren“, betont Freudenberger. Die Initiative zur Erweiterung der Ostroute ging vom Kloster Roggenburg aus, das seit einigen Jahren schon als Kooperationspartner mit der OTG zusammenarbeitet. Auch Daniela Leipelt, Geschäftsführerin der OTG und Themenmanagerin Stefanie Negd (OTG) freuen sich über die Verstärkung der Partnerschaft mit dem Landkreis Neu-Ulm und den hinzukommenden Etappenorten im Rahmen der Ostroutenerweiterung. Die neue Broschüre zur Oberschwäbischen Barockstraße mit der Erweiterung der Ostroute erscheint im März zur Internationalen Tourismus Börse 2020 in Berlin.

Als architektonisch bedeutsamste Barockkirche im Landkreis gilt die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Witzighausen. Sie wurde im Auftrag der Fugger zwischen 1730 und 1740 erbaut. Im Inneren der äußerlich eher schlichten Kirche bilden meisterhafte Fresken und Stuckarbeiten ein prachtvolles Ensemble.

Ein besonderes Kleinod ist die Schlosskapelle lllertissen, die 1751 im Rokoko-Stil modernisiert worden war. Die barocke Ausstattung zeugt von hoher künstlerischer Qualität und ist aus einem Guss. Über der Empore hat sich der Freskant Franz Martin Kuen mit seinem Auftraggeber Baron Johann Joseph der Jünger Vöhlin selbstbewusst abgebildet.

Ein touristischer Schwerpunkt im Landkreis Neu-Ulm ist die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Roggenburg, die eine der imposantesten Orgeln Süddeutschlands beherbergt. Sie wurde in der Blütezeit des Prämonstratenser-Ordens von 1752 bis 1758 errichtet. Einzigartig sind die Stukkaturen von Wessobrunner Meistern sowie Fresken und Altarbilder des Weißenhorner Barockmalers Franz Martin Kuen.

Die CMT findet vom 11. bis 19. Januar 2020 in allen zehn Hallen auf dem Stuttgarter Messegelände beim Flughafen statt. Mit mehr als 2100 Ausstellern ist sie die weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit. Der Gemeinschaftsstand des Landkreises Neu-Ulm mit dem Kloster Roggenburg ist in der Halle 8, Standnummer B 51, zu finden. Beide präsentieren sich wieder unter dem Dach des Tourismusverbands Bayerisch-Schwaben, ebenso wie die Städte Weißenhorn und Illertissen am Gemeinschaftsstand der Schwabenstädte.

Weitere Informationen zur Oberschwäbischen Barockstraße sind am Stand der OTG in Halle 6C40 erhältlich oder unter

Kontakt
Geschäftsstelle Oberschwäbische Barockstraße
c/o Oberschwaben Tourismus Gmbh
Oberschwaben Tourismus GmbH
Tel. +49 (0)7583 92638-0
E-Mail: info@oberschwaben-tourismus.de

© Martina Plaschke E-Mail

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