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Kreismustergarten bekommt „Grünes Klassenzimmer“

Bis Ende September soll Umweltpavillon fertig sein - In klimafreundlicher Holzbauweise der Natur auf der Spur

Der Corona-Lockdown ist zu Ende: Seit 1. Juni hat der Kreismustergarten bei Weißenhorn wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Wer in diesen Tagen dort vorbeischaut, hört und sieht es auch hämmern, bohren, sägen und schrauben. Denn bis Ende September dieses Jahres soll ein Umweltpavillon auf dem rund 9.000 Quadratmeter großen Gartengelände des Landkreises Neu-Ulm entstehen.

„Der Pavillon wird unser ‚Grünes Klassenzimmer‘ für Kita-Kinder, Schulklassen, Jugendgruppen, VHS-Kurse und zur Ausbildung der Gartenpflegerinnen und -pfleger der 36 Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Neu-Ulm“, erläutert Rudolf Siehler. Gemeinsam mit seinem Kollegen Bernd Schweighofer ist er seit vielen Jahren im Landratsamt als Kreisgartenfachberater beschäftigt.

Zusammen mit ihrem Fachbereichsleiter Michael Angerer entwickelten die beiden die Idee, das Schulungs- und Aktionsprogramm im Kreismustergarten witterungsunabhängig zu machen. Mit Lärchenholz aus dem Allgäu gebaut, erhält der an den Seiten offene Pavillon ein Dach, das begrünt wird.

Außerdem wird eine Photovoltaikanlage installiert. „Somit haben wir bald auch Strom in unserem Gartenparadies, der noch dazu gespeichert werden kann“, kündigt Siehler an.

Doch der Pavillon löst nicht nur bisherige Probleme, sondern eröffnet auch Chancen für neue Projekte. Zusätzlich wird der Kreismustergarten mit einem Grundwasserbrunnen mit Pumpe und einer Sonnenuhr im Alpinum-Bereich ausgestattet, mit deren Hilfe die sortentypische Blütezeit vieler Gartenpflanzen bestimmt werden kann.

Direkt am Standort des Pavillons wird ein Zugang vom Kreismuster- zum Obstsortenerhaltungsgarten des Landkreises geschaffen, der im Jahr 2020 neu angelegt worden ist, um vom Aussterben bedrohte Obstsorten zu erhalten. 

Dabei handelt es sich genauso um ein LEADER-Förderprojekt wie jetzt auch beim Umweltpavillon. LEADER ist die französischsprachige Abkürzung für „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Der Landkreis Neu-Ulm ist seit 2014 LEADER-Gebiet.

Im Pavillon sollen übersichtliche Schautafeln zur Kulturgeschichte des Streuobstbaus die Besucherinnen und Besucher informieren. Führungen durch den Sortenerhaltungsgarten werden wohl in der Regel hier beginnen. Zudem schwebt Angerer, Siehler und Schweighofer vor, dort touristisch attraktive Streuobst-Rundtouren mit Wanderschuhen und Fahrrad starten und enden zu lassen.

© Martina Plaschke E-Mail

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Kreismustergarten bekommt „Grünes Klassenzimmer“

Bis Ende September soll Umweltpavillon fertig sein - In klimafreundlicher Holzbauweise der Natur auf der Spur

Der Corona-Lockdown ist zu Ende: Seit 1. Juni hat der Kreismustergarten bei Weißenhorn wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Wer in diesen Tagen dort vorbeischaut, hört und sieht es auch hämmern, bohren, sägen und schrauben. Denn bis Ende September dieses Jahres soll ein Umweltpavillon auf dem rund 9.000 Quadratmeter großen Gartengelände des Landkreises Neu-Ulm entstehen.

„Der Pavillon wird unser ‚Grünes Klassenzimmer‘ für Kita-Kinder, Schulklassen, Jugendgruppen, VHS-Kurse und zur Ausbildung der Gartenpflegerinnen und -pfleger der 36 Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Neu-Ulm“, erläutert Rudolf Siehler. Gemeinsam mit seinem Kollegen Bernd Schweighofer ist er seit vielen Jahren im Landratsamt als Kreisgartenfachberater beschäftigt.

Zusammen mit ihrem Fachbereichsleiter Michael Angerer entwickelten die beiden die Idee, das Schulungs- und Aktionsprogramm im Kreismustergarten witterungsunabhängig zu machen. Mit Lärchenholz aus dem Allgäu gebaut, erhält der an den Seiten offene Pavillon ein Dach, das begrünt wird.

Außerdem wird eine Photovoltaikanlage installiert. „Somit haben wir bald auch Strom in unserem Gartenparadies, der noch dazu gespeichert werden kann“, kündigt Siehler an.

Doch der Pavillon löst nicht nur bisherige Probleme, sondern eröffnet auch Chancen für neue Projekte. Zusätzlich wird der Kreismustergarten mit einem Grundwasserbrunnen mit Pumpe und einer Sonnenuhr im Alpinum-Bereich ausgestattet, mit deren Hilfe die sortentypische Blütezeit vieler Gartenpflanzen bestimmt werden kann.

Direkt am Standort des Pavillons wird ein Zugang vom Kreismuster- zum Obstsortenerhaltungsgarten des Landkreises geschaffen, der im Jahr 2020 neu angelegt worden ist, um vom Aussterben bedrohte Obstsorten zu erhalten. 

Dabei handelt es sich genauso um ein LEADER-Förderprojekt wie jetzt auch beim Umweltpavillon. LEADER ist die französischsprachige Abkürzung für „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Der Landkreis Neu-Ulm ist seit 2014 LEADER-Gebiet.

Im Pavillon sollen übersichtliche Schautafeln zur Kulturgeschichte des Streuobstbaus die Besucherinnen und Besucher informieren. Führungen durch den Sortenerhaltungsgarten werden wohl in der Regel hier beginnen. Zudem schwebt Angerer, Siehler und Schweighofer vor, dort touristisch attraktive Streuobst-Rundtouren mit Wanderschuhen und Fahrrad starten und enden zu lassen.

© Martina Plaschke E-Mail

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