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Für sie waren die Schülerinnen und Schüler am wichtigsten

Landrat Freudenberger verabschiedet eine Rektorin und drei Rektoren in den wohlverdienten Ruhestand

„Alle vier haben Sie die Schullandschaft im Landkreis Neu-Ulm geprägt“, würdigte Schulamtsdirektorin Silvia Wawra bei deren Verabschiedung die Rektorin Martina Schweizer sowie die Rektoren Hermann Baur, Johann Gröger und Thomas Pelikan. In seiner Funktion als rechtlicher Leiter des Staatlichen Schulamts Neu-Ulm dankte Landrat Thorsten Freudenberger den Führungskräften für ihr Jahrzehnte langes hervorragendes Engagement im Schuldienst und wünschte ihnen einen glücklichen Ruhestand.   

Martina Schweizer unterrichtete von 1995 bis 2008 an der Hauptschule in Pfuhl, der heutigen Karl-Salzmann-Mittelschule. Es folgte ein zweijähriges Zwischenspiel an der Privaten Montessori-Volksschule Neu-Ulm - ein Schuljahr als Lehrerin und eines als Rektorin. Dann ergriff sie die Chance, als Rektorin an „ihre“ Schule in Pfuhl zurückzukehren. In elf Rektorinnen-Jahren hat sie sich dort große Verdienste um die Schule und die Schulfamilie erworben. Für die scheidende Rektorin war das Miteinander mit den Schülerinnen und Schülern immer das Wichtigste und Wertvollste an der Schule. „Das wird mir bestimmt fehlen.“

Hermann Baur war 33 Jahre lang Schulleiter. „Das dürfte ein einzigartiger Rekord sein“, stellte Dr. Ansgar Batzner, der fachliche Leiter des Staatlichen Schulamts Neu-Ulm, heraus. Von 1988 bis 1992 leitete Baur die Grundschule Gerlenhofen, danach 29 Jahre bis zuletzt die Grundschule Neu-Ulm-Vorfeld. Dort habe der Migrantenanteil der Kinder bei bis zu 60 Prozent gelegen, berichtet Baur. Jeden Schultag seien „neue Kinder mit ihren Eltern in die Schule gekommen“. Hermann Baur spricht von „dauerndem Wechsel“. Was er nicht dazu sagt, ist, dass er es mit seinem Team bestens verstand, dieses Kommen und Gehen zu managen. Baur war allseits beliebt. Sehr hilfreich für die Integration sei der Ganztagsunterricht mit Mittags- und Hausaufgabenbetreuung, betont er.

Johann Gröger war Pionier, als er 1999 die Leitung der neuen Katholischen Freien Grundschule St. Michael in Neu-Ulm  übernahm. Er blieb acht Jahre, um dann im Jahr 2007 auf den Chefsessel der Grundschule Pfuhl zu wechseln. 14 Jahre lang hielt er „seiner“ Schule die Treue - bis zur jetzigen Pensionierung. „Die Gesellschaft hat sich verändert, die Eltern und Familienstrukturen haben sich verändert und damit auch die Kinder“, weiß Gröger aus Erfahrung. Die Folge davon sei, dass die Lehrerinnen und Lehrer „immer mehr als Erziehungspersonen gefordert sind“. Dennoch war er mit Leib und Seele Lehrer. „Die Kollegen und die Kinder werde ich sicher vermissen“, sagt er mit etwas Wehmut.

Thomas Pelikan war vier Jahre Konrektor und dann acht Jahre Rektor der Uli-Wieland-Mittelschule Vöhringen. Er lebte das Schulmotto: „Wir kümmern uns!“ Für die Schülerinnen und Schüler sei es von entscheidender Bedeutung, „dass wir Lehrkräfte sie nicht nur fachlich, sondern auch pädagogisch und menschlich begleiten“, hebt Pelikan hervor. Seine feste Überzeugung ist: „Aus den Kindern und Jugendlichen wird etwas, wenn wir Erwachsene nur an sie glauben.“ Eine sehr positive Rolle hätten dabei die Musicals gespielt, welche die Uli-Wieland-Schule seit einigen Jahren immer wieder mit kreativer Energie neu entwickelte und aufführte.

Bei der Verabschiedung im Landratsamt nicht anwesend sein konnte Birgit Plechinger, die als Rektorin der Mittelschule Senden Abschied nimmt. „Sie war außergewöhnlich engagiert – eine Lehrerin und Schulleiterin mit ganz viel Herzen und tausend Ideen“, lobt Schulamtsdirektor Dr. Ansgar Batzner.

© Martina Herrmann E-Mail

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Für sie waren die Schülerinnen und Schüler am wichtigsten

Landrat Freudenberger verabschiedet eine Rektorin und drei Rektoren in den wohlverdienten Ruhestand

„Alle vier haben Sie die Schullandschaft im Landkreis Neu-Ulm geprägt“, würdigte Schulamtsdirektorin Silvia Wawra bei deren Verabschiedung die Rektorin Martina Schweizer sowie die Rektoren Hermann Baur, Johann Gröger und Thomas Pelikan. In seiner Funktion als rechtlicher Leiter des Staatlichen Schulamts Neu-Ulm dankte Landrat Thorsten Freudenberger den Führungskräften für ihr Jahrzehnte langes hervorragendes Engagement im Schuldienst und wünschte ihnen einen glücklichen Ruhestand.   

Martina Schweizer unterrichtete von 1995 bis 2008 an der Hauptschule in Pfuhl, der heutigen Karl-Salzmann-Mittelschule. Es folgte ein zweijähriges Zwischenspiel an der Privaten Montessori-Volksschule Neu-Ulm - ein Schuljahr als Lehrerin und eines als Rektorin. Dann ergriff sie die Chance, als Rektorin an „ihre“ Schule in Pfuhl zurückzukehren. In elf Rektorinnen-Jahren hat sie sich dort große Verdienste um die Schule und die Schulfamilie erworben. Für die scheidende Rektorin war das Miteinander mit den Schülerinnen und Schülern immer das Wichtigste und Wertvollste an der Schule. „Das wird mir bestimmt fehlen.“

Hermann Baur war 33 Jahre lang Schulleiter. „Das dürfte ein einzigartiger Rekord sein“, stellte Dr. Ansgar Batzner, der fachliche Leiter des Staatlichen Schulamts Neu-Ulm, heraus. Von 1988 bis 1992 leitete Baur die Grundschule Gerlenhofen, danach 29 Jahre bis zuletzt die Grundschule Neu-Ulm-Vorfeld. Dort habe der Migrantenanteil der Kinder bei bis zu 60 Prozent gelegen, berichtet Baur. Jeden Schultag seien „neue Kinder mit ihren Eltern in die Schule gekommen“. Hermann Baur spricht von „dauerndem Wechsel“. Was er nicht dazu sagt, ist, dass er es mit seinem Team bestens verstand, dieses Kommen und Gehen zu managen. Baur war allseits beliebt. Sehr hilfreich für die Integration sei der Ganztagsunterricht mit Mittags- und Hausaufgabenbetreuung, betont er.

Johann Gröger war Pionier, als er 1999 die Leitung der neuen Katholischen Freien Grundschule St. Michael in Neu-Ulm  übernahm. Er blieb acht Jahre, um dann im Jahr 2007 auf den Chefsessel der Grundschule Pfuhl zu wechseln. 14 Jahre lang hielt er „seiner“ Schule die Treue - bis zur jetzigen Pensionierung. „Die Gesellschaft hat sich verändert, die Eltern und Familienstrukturen haben sich verändert und damit auch die Kinder“, weiß Gröger aus Erfahrung. Die Folge davon sei, dass die Lehrerinnen und Lehrer „immer mehr als Erziehungspersonen gefordert sind“. Dennoch war er mit Leib und Seele Lehrer. „Die Kollegen und die Kinder werde ich sicher vermissen“, sagt er mit etwas Wehmut.

Thomas Pelikan war vier Jahre Konrektor und dann acht Jahre Rektor der Uli-Wieland-Mittelschule Vöhringen. Er lebte das Schulmotto: „Wir kümmern uns!“ Für die Schülerinnen und Schüler sei es von entscheidender Bedeutung, „dass wir Lehrkräfte sie nicht nur fachlich, sondern auch pädagogisch und menschlich begleiten“, hebt Pelikan hervor. Seine feste Überzeugung ist: „Aus den Kindern und Jugendlichen wird etwas, wenn wir Erwachsene nur an sie glauben.“ Eine sehr positive Rolle hätten dabei die Musicals gespielt, welche die Uli-Wieland-Schule seit einigen Jahren immer wieder mit kreativer Energie neu entwickelte und aufführte.

Bei der Verabschiedung im Landratsamt nicht anwesend sein konnte Birgit Plechinger, die als Rektorin der Mittelschule Senden Abschied nimmt. „Sie war außergewöhnlich engagiert – eine Lehrerin und Schulleiterin mit ganz viel Herzen und tausend Ideen“, lobt Schulamtsdirektor Dr. Ansgar Batzner.

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