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BCKategorie 13.05.2015 11:57:52 Uhr | Corona | Landkreis Neu-Ulm | Aktuelle Mitteilungen | Startseite | Suche LK | Aktuelles-Corona | Artikelkat

Corona-Virus: Claretinerkolleg für mögliche Aufnahme von Coronapatienten vorbereitet

Montessori-Schule zieht vorübergehend vom Claretinerkolleg in Räumlichkeiten der Förderschule in Weißenhorn

Wenn die Schulen wieder öffnen, dann hat es für die Montessori-Schule in Weißenhorn einen Ortswechsel gegeben. Seit 2005 ist die Montessori-Schule im Claretinerkolleg ansässig, doch nun wird sie vorübergehend in den Räumlichkeiten der Förderschule Weißenhorn untergebracht. Dies hängt mit der Corona-Pandemie und dem 3-Stufenplan zur Erweiterung der Krankenhauskapazitäten im Landkreis Neu-Ulm zusammen.

Wie berichtet haben die Kliniken der Kreisspitalstiftung in Weißenhorn gemeinsam mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landkreises Neu-Ulm einen 3-Stufenplan erstellt, den der Ärztliche Leiter FüGK bestätigt hat. Dieser regelt die Aufnahme von Coronapatienten und Patientenströmen. Laut Plan wurden im Claretinerkolleg zusätzliche Bettenkapazitäten geschaffen, um Corona-Patientinnen und -Patienten mit leichteren Krankheitsverläufen bei Bedarf aufnehmen zu können. Aufgrund seiner regulären Nutzung als Tagungsstätte und der räumlichen Nähe zur Stiftungsklinik Weißenhorn ist das Claretinerkolleg hierfür gut geeignet.

Deshalb ist ein Umzug der Schule erforderlich. Die Schulleitung wurde hierüber gleich Mitte März zu Beginn der Planungen informiert. In diesem Zuge hatte das Landratsamt bereits zugesagt, eine praktikable Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten. Diese konnte mit der Förderschule in Weißenhorn gefunden werden. „Ich danke allen Beteiligten für das Entgegenkommen und für die große Flexibilität“, sagt Landrat Thorsten Freudenberger. „Der Montessori-Schule, dass sie in dieser außergewöhnlichen Zeit bereit ist, ihre gewohnten Räumlichkeiten zu verlassen und der Förderschule Weißenhorn, dass sie gerne bereit war, Räume zur Verfügung zu stellen.“

Der Umzug erfolgt in diesen Tagen. In der Förderschule Weißenhorn wird ein guter und verlässlicher Betrieb für die Schülerinnen und Schüler der Montessori-Schule ermöglicht. Diese Lösung ist selbstverständlich nur als Provisorium angedacht und eine Rückkehr in die gewohnten Räumlichkeiten soll so schnell wie möglich erfolgen. Dies hängt aber natürlich vom Verlauf der Pandemie ab. Sollte ein Verbleib in der Förderschule über die Sommerferien hinaus nötig werden, was niemand anstrebt, aber auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, werden spätestens in den Sommerferien alle Maßnahmen getätigt, die für einen längeren Aufenthalt notwendig sind. „Für das von Beginn an entgegengebrachte Verständnis sowie die freiwillige Mithilfe bei der Räumung des Gebäudes danken wir herzlich“, sagt Landrat Thorsten Freudenberger. „Dadurch können im Bedarfsfall im Claretinerkolleg, Schwache und Kranke versorgt und Leben gerettet werden. Es soll helfen, die in den Kliniken vorgesehenen Kapazitäten für schwer erkrankte Menschen zu schonen.“

Alle Beteiligten geben iIhr Bestes, um trotz aller Widrigkeiten einen geordneten Schulbetrieb zu ermöglichen und diese außergewöhnliche Zeit so gut es geht zu meistern.

„Natürlich ist diese besondere Situation innerhalb der sowieso schon besonderen Krisenlage eine erhebliche Belastung für unsere Schule“, sagt Alexander Varga, Leiter der Montessori-Schule. „Die infrastrukturelle Situation hier vor Ort spricht aber derart offensichtlich für das Claretinerkolleg als Einsatzort für die Aufnahme von Coronapatienten, dass wir selbstverständlich Verständnis für diese Entscheidung haben. Umgekehrt sind wir sehr froh, vom Landkreis innerhalb kürzester Zeit einen Ersatzstandort zugesprochen bekommen zu haben. Und dazu einen, der weitestgehend alle räumlichen Notwendigkeiten offeriert. Daher gilt unser besonderer Dank Landrat Thorsten Freudenberger und seinem Team, aber genauso unseren Eltern und Lehrkäften, die in Rekordzeit und unter den erschwerten Bedingungen der Hygienevorschriften, die Schule für den Umzug vorbereitet haben.“

© Martina Plaschke E-Mail

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Corona-Virus: Claretinerkolleg für mögliche Aufnahme von Coronapatienten vorbereitet

Montessori-Schule zieht vorübergehend vom Claretinerkolleg in Räumlichkeiten der Förderschule in Weißenhorn

Wenn die Schulen wieder öffnen, dann hat es für die Montessori-Schule in Weißenhorn einen Ortswechsel gegeben. Seit 2005 ist die Montessori-Schule im Claretinerkolleg ansässig, doch nun wird sie vorübergehend in den Räumlichkeiten der Förderschule Weißenhorn untergebracht. Dies hängt mit der Corona-Pandemie und dem 3-Stufenplan zur Erweiterung der Krankenhauskapazitäten im Landkreis Neu-Ulm zusammen.

Wie berichtet haben die Kliniken der Kreisspitalstiftung in Weißenhorn gemeinsam mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landkreises Neu-Ulm einen 3-Stufenplan erstellt, den der Ärztliche Leiter FüGK bestätigt hat. Dieser regelt die Aufnahme von Coronapatienten und Patientenströmen. Laut Plan wurden im Claretinerkolleg zusätzliche Bettenkapazitäten geschaffen, um Corona-Patientinnen und -Patienten mit leichteren Krankheitsverläufen bei Bedarf aufnehmen zu können. Aufgrund seiner regulären Nutzung als Tagungsstätte und der räumlichen Nähe zur Stiftungsklinik Weißenhorn ist das Claretinerkolleg hierfür gut geeignet.

Deshalb ist ein Umzug der Schule erforderlich. Die Schulleitung wurde hierüber gleich Mitte März zu Beginn der Planungen informiert. In diesem Zuge hatte das Landratsamt bereits zugesagt, eine praktikable Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten. Diese konnte mit der Förderschule in Weißenhorn gefunden werden. „Ich danke allen Beteiligten für das Entgegenkommen und für die große Flexibilität“, sagt Landrat Thorsten Freudenberger. „Der Montessori-Schule, dass sie in dieser außergewöhnlichen Zeit bereit ist, ihre gewohnten Räumlichkeiten zu verlassen und der Förderschule Weißenhorn, dass sie gerne bereit war, Räume zur Verfügung zu stellen.“

Der Umzug erfolgt in diesen Tagen. In der Förderschule Weißenhorn wird ein guter und verlässlicher Betrieb für die Schülerinnen und Schüler der Montessori-Schule ermöglicht. Diese Lösung ist selbstverständlich nur als Provisorium angedacht und eine Rückkehr in die gewohnten Räumlichkeiten soll so schnell wie möglich erfolgen. Dies hängt aber natürlich vom Verlauf der Pandemie ab. Sollte ein Verbleib in der Förderschule über die Sommerferien hinaus nötig werden, was niemand anstrebt, aber auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, werden spätestens in den Sommerferien alle Maßnahmen getätigt, die für einen längeren Aufenthalt notwendig sind. „Für das von Beginn an entgegengebrachte Verständnis sowie die freiwillige Mithilfe bei der Räumung des Gebäudes danken wir herzlich“, sagt Landrat Thorsten Freudenberger. „Dadurch können im Bedarfsfall im Claretinerkolleg, Schwache und Kranke versorgt und Leben gerettet werden. Es soll helfen, die in den Kliniken vorgesehenen Kapazitäten für schwer erkrankte Menschen zu schonen.“

Alle Beteiligten geben iIhr Bestes, um trotz aller Widrigkeiten einen geordneten Schulbetrieb zu ermöglichen und diese außergewöhnliche Zeit so gut es geht zu meistern.

„Natürlich ist diese besondere Situation innerhalb der sowieso schon besonderen Krisenlage eine erhebliche Belastung für unsere Schule“, sagt Alexander Varga, Leiter der Montessori-Schule. „Die infrastrukturelle Situation hier vor Ort spricht aber derart offensichtlich für das Claretinerkolleg als Einsatzort für die Aufnahme von Coronapatienten, dass wir selbstverständlich Verständnis für diese Entscheidung haben. Umgekehrt sind wir sehr froh, vom Landkreis innerhalb kürzester Zeit einen Ersatzstandort zugesprochen bekommen zu haben. Und dazu einen, der weitestgehend alle räumlichen Notwendigkeiten offeriert. Daher gilt unser besonderer Dank Landrat Thorsten Freudenberger und seinem Team, aber genauso unseren Eltern und Lehrkäften, die in Rekordzeit und unter den erschwerten Bedingungen der Hygienevorschriften, die Schule für den Umzug vorbereitet haben.“

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