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Corona-Soforthilfe für Vereine

Gemeinsamer Vorschlag von Landrat, Neu-Ulms OB und Gemeindetagsspitze

Während einige Vereine wegen der Coronakrise wenig Einbußen haben, stehen andere vor großen finanziellen Schwierigkeiten. So trifft es vor allem die ehrenamtlichen Organisationen, die regelmäßige Ausgaben haben, derzeit aber keine Einnahmen erzielen. Auch Feste und sonstige Veranstaltungen, die oft wichtige Einnahmequellen sind, fallen derzeit coronabedingt flach. Daher unterbreiten Landrat Thorsten Freudenberger, OB Gerold Noerenberg und die Spitze des Gemeindetages im Landkreis Neu-Um, Bürgermeister Josef Walz und Bürgermeister Erich Winkler, nun einen Vorschlag, um den betroffenen Vereinen und Institutionen schnell und unbürokratisch zu helfen. Sie alle gehören der erweiterten Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) an, die sich täglich mit den aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise beschäftigt.

So wird Landrat Freudenberger dem Kreistag vorschlagen, kurzfristig einen Euro pro Einwohner zur Verfügung zu stellen. Die Kommunen werden darum gebeten, um jeweils einen Euro aufzustocken, sodass im Landkreis insgesamt rund 350000 Euro als Soforthilfe für Vereine zur Verfügung stehen. Die Gelder sollen dann auf einfachen Antrag hin in den Städten und Gemeinden an die Organisationen verteilt werden, die krisenbedingte Schwierigkeiten haben.

Landrat Freudenberger, OB Noerenberg und Gemeindetagschef Walz sind sich einig: „Unsere ehrenamtlich geführten Vereine sind unser gesellschaftliches Rückgrat. Sie nun zu stützen und nicht im Stich zu lassen, ist uns sehr wichtig. Daher die kurzfristige Finanzspritze, um wenigstens die größten Probleme abzufedern.“

Bürgermeister Erich Winkler, der Stellvertreter von Josef Walz im Gemeindetag ist, begrüßt das Vorgehen und freut sich überdies in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des BLSV (Bayerischen Landessport-Verbandes) über die Verdoppelung der Vereinspauschale, die Ministerpräsident Söder angekündigt hat. Dies bedeutet für 88 Sport- und Schützenvereine in unserem Landkreis Neu-Ulm ein Plus von ca. 285.500 Euro (Stand 2019) in diesem Jahr. Diese Verdoppelung, kombiniert mit der kommunalen Soforthilfe von Landkreis und Kommunen, ist ein wirksames Mittel, um bedürftigen Vereinen aus allen Bereichen ohne komplizierte Verwaltungsverfahren unter die Arme zu greifen. Landrat, OB und Gemeindetag werben dafür, die Soforthilfe nun schnellstmöglich in die politischen Gremien einzubringen, sodass zeitnah eine Auszahlung erfolgen kann.

© Kerstin Weidner E-Mail

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Gemeinsamer Vorschlag von Landrat, Neu-Ulms OB und Gemeindetagsspitze

Während einige Vereine wegen der Coronakrise wenig Einbußen haben, stehen andere vor großen finanziellen Schwierigkeiten. So trifft es vor allem die ehrenamtlichen Organisationen, die regelmäßige Ausgaben haben, derzeit aber keine Einnahmen erzielen. Auch Feste und sonstige Veranstaltungen, die oft wichtige Einnahmequellen sind, fallen derzeit coronabedingt flach. Daher unterbreiten Landrat Thorsten Freudenberger, OB Gerold Noerenberg und die Spitze des Gemeindetages im Landkreis Neu-Um, Bürgermeister Josef Walz und Bürgermeister Erich Winkler, nun einen Vorschlag, um den betroffenen Vereinen und Institutionen schnell und unbürokratisch zu helfen. Sie alle gehören der erweiterten Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) an, die sich täglich mit den aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise beschäftigt.

So wird Landrat Freudenberger dem Kreistag vorschlagen, kurzfristig einen Euro pro Einwohner zur Verfügung zu stellen. Die Kommunen werden darum gebeten, um jeweils einen Euro aufzustocken, sodass im Landkreis insgesamt rund 350000 Euro als Soforthilfe für Vereine zur Verfügung stehen. Die Gelder sollen dann auf einfachen Antrag hin in den Städten und Gemeinden an die Organisationen verteilt werden, die krisenbedingte Schwierigkeiten haben.

Landrat Freudenberger, OB Noerenberg und Gemeindetagschef Walz sind sich einig: „Unsere ehrenamtlich geführten Vereine sind unser gesellschaftliches Rückgrat. Sie nun zu stützen und nicht im Stich zu lassen, ist uns sehr wichtig. Daher die kurzfristige Finanzspritze, um wenigstens die größten Probleme abzufedern.“

Bürgermeister Erich Winkler, der Stellvertreter von Josef Walz im Gemeindetag ist, begrüßt das Vorgehen und freut sich überdies in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des BLSV (Bayerischen Landessport-Verbandes) über die Verdoppelung der Vereinspauschale, die Ministerpräsident Söder angekündigt hat. Dies bedeutet für 88 Sport- und Schützenvereine in unserem Landkreis Neu-Ulm ein Plus von ca. 285.500 Euro (Stand 2019) in diesem Jahr. Diese Verdoppelung, kombiniert mit der kommunalen Soforthilfe von Landkreis und Kommunen, ist ein wirksames Mittel, um bedürftigen Vereinen aus allen Bereichen ohne komplizierte Verwaltungsverfahren unter die Arme zu greifen. Landrat, OB und Gemeindetag werben dafür, die Soforthilfe nun schnellstmöglich in die politischen Gremien einzubringen, sodass zeitnah eine Auszahlung erfolgen kann.

© Kerstin Weidner E-Mail

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