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Corona-Krise: Entschlossenheit und Besonnenheit sind gefragt

Besuchsverbot für Krankenhäuser und Seniorenheime in ganz Bayern – klar definierte Verdachtsfälle kontaktieren die 116 117

  • Patienten in den Krankenhäusern und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen dürfen ab sofort in ganz Bayern keinen Besuch mehr empfangen.
  • Dadurch sollen die kranken und alten Menschen bestmöglich vor der Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden.
  • Für kranke und alte Menschen kann eine Corona-Erkrankung lebensbedrohlich sein.
  • Landrat Thorsten Freudenberger appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger: „Wir alle müssen unsere Lebensweise für einige Zeit an den Ernst der Lage anpassen!“
  • In Sachen Coronavirus kommt der Patient nicht zum Arzt, sondern der Arzt kommt zum Patienten.

Für alle Krankenhäuser und Seniorenheime in ganz Bayern gilt ab sofort ein grundsätzliches Besuchsverbot. Das hat die Bayerische Staatsregierung am heutigen Freitag, 13. März 2020, entschieden.

Das Landratsamt hatte ein Besuchsverbot mit punktuellen Ausnahmen (therapeutisch oder medizinisch notwendige Besuche) bereits am Tag zuvor (Donnerstag, 12. März 2020) verfügt. Ziel ist, der weiteren Verbreitung des neuartigen Coronavirus entgegenzuwirken sowie die kranken und alten Menschen bestmöglich zu schützen, die zu den gefährdetsten Personengruppen der Pandemie zählen. Derzeit werden zwei Corona-Patienten in den Kliniken der Kreisspitalstiftung behandelt.

Landrat Thorsten Freudenberger sagte in der gleichen Informationsrunde, es komme in der Krise auf drei Dinge besonders an:

  • Erstens müssten die sozialen Kontakte innerhalb der Bevölkerung so weit wie möglich und sinnvoll minimiert werden, um die Ausbreitung des Virus zeitlich so zu strecken, dass unser Gesundheitssystem eine geordnete Behandlung gewährleisten kann.
  • Zweitens gelte es, die systemrelevanten Bereiche (zum Beispiel medizinisches und pflegerisches Personal, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Arzneimittelbereich, Feuerwehr und Rettungsorganisationen sowie Polizei) besonders zu schützen und zu unterstützen.
  • Drittens bedürfe es gegenseitigen Verständnisses, Unterstützung und Solidarität unter den Menschen, um die große Bewährungsprobe zu bestehen, welche die Pandemie für unsere Gesellschaft darstelle.

Freudenberger appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger zur Entschlossenheit und Besonnenheit in ihrem Entscheiden und Handeln. „Wir alle müssen unsere Lebensweise für einige Zeit an den Ernst der Lage anpassen!“

Bei einschlägigen Symptomen die 116 117 anrufen

Dr. Martin Küfer (Leiter des Gesundheitsamts Neu-Ulm), Dr. med. Peter Czermak (Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Mitttelschwaben) und Stefan Kast (Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes) stellten erneut heraus: In Sachen Coronavirus kommt der Patient nicht zum Arzt, sondern der Arzt kommt zum Patienten. Wer einschlägige Symptome (Husten, Erkältungssymptome, evtl. Fieber) zeigt und in einem Risikogebiet war oder Kontakt zu einer infizierten Person oder einem Verdachtsfall in Abklärung hatte, ruft bitte in jedem Fall die Telefonnummer 116 117 des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes an. Erhärtet sich im Telefongespräch der Verdacht auf Infektion mit dem Coronavirus, sucht ein niedergelassener Arzt der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) den Patienten zu Hause auf, um einen Rachenabstrich zu nehmen, der dann im Labor auf die neuartigen Coronaviren untersucht wird. Die KVB weist ausdrücklich darauf hin, dass es von großer Bedeutung ist, diesen geordneten Weg einzuhalten. Um der Nachfrage gerecht zu werden, sei die Kapazität der Rufnummer 116 117 in den letzten zwei Tagen um 50 Prozent erhöht worden.

© Kerstin Weidner E-Mail

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Corona-Krise: Entschlossenheit und Besonnenheit sind gefragt

Besuchsverbot für Krankenhäuser und Seniorenheime in ganz Bayern – klar definierte Verdachtsfälle kontaktieren die 116 117

  • Patienten in den Krankenhäusern und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen dürfen ab sofort in ganz Bayern keinen Besuch mehr empfangen.
  • Dadurch sollen die kranken und alten Menschen bestmöglich vor der Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden.
  • Für kranke und alte Menschen kann eine Corona-Erkrankung lebensbedrohlich sein.
  • Landrat Thorsten Freudenberger appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger: „Wir alle müssen unsere Lebensweise für einige Zeit an den Ernst der Lage anpassen!“
  • In Sachen Coronavirus kommt der Patient nicht zum Arzt, sondern der Arzt kommt zum Patienten.

Für alle Krankenhäuser und Seniorenheime in ganz Bayern gilt ab sofort ein grundsätzliches Besuchsverbot. Das hat die Bayerische Staatsregierung am heutigen Freitag, 13. März 2020, entschieden.

Das Landratsamt hatte ein Besuchsverbot mit punktuellen Ausnahmen (therapeutisch oder medizinisch notwendige Besuche) bereits am Tag zuvor (Donnerstag, 12. März 2020) verfügt. Ziel ist, der weiteren Verbreitung des neuartigen Coronavirus entgegenzuwirken sowie die kranken und alten Menschen bestmöglich zu schützen, die zu den gefährdetsten Personengruppen der Pandemie zählen. Derzeit werden zwei Corona-Patienten in den Kliniken der Kreisspitalstiftung behandelt.

Landrat Thorsten Freudenberger sagte in der gleichen Informationsrunde, es komme in der Krise auf drei Dinge besonders an:

  • Erstens müssten die sozialen Kontakte innerhalb der Bevölkerung so weit wie möglich und sinnvoll minimiert werden, um die Ausbreitung des Virus zeitlich so zu strecken, dass unser Gesundheitssystem eine geordnete Behandlung gewährleisten kann.
  • Zweitens gelte es, die systemrelevanten Bereiche (zum Beispiel medizinisches und pflegerisches Personal, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Arzneimittelbereich, Feuerwehr und Rettungsorganisationen sowie Polizei) besonders zu schützen und zu unterstützen.
  • Drittens bedürfe es gegenseitigen Verständnisses, Unterstützung und Solidarität unter den Menschen, um die große Bewährungsprobe zu bestehen, welche die Pandemie für unsere Gesellschaft darstelle.

Freudenberger appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger zur Entschlossenheit und Besonnenheit in ihrem Entscheiden und Handeln. „Wir alle müssen unsere Lebensweise für einige Zeit an den Ernst der Lage anpassen!“

Bei einschlägigen Symptomen die 116 117 anrufen

Dr. Martin Küfer (Leiter des Gesundheitsamts Neu-Ulm), Dr. med. Peter Czermak (Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Mitttelschwaben) und Stefan Kast (Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes) stellten erneut heraus: In Sachen Coronavirus kommt der Patient nicht zum Arzt, sondern der Arzt kommt zum Patienten. Wer einschlägige Symptome (Husten, Erkältungssymptome, evtl. Fieber) zeigt und in einem Risikogebiet war oder Kontakt zu einer infizierten Person oder einem Verdachtsfall in Abklärung hatte, ruft bitte in jedem Fall die Telefonnummer 116 117 des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes an. Erhärtet sich im Telefongespräch der Verdacht auf Infektion mit dem Coronavirus, sucht ein niedergelassener Arzt der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) den Patienten zu Hause auf, um einen Rachenabstrich zu nehmen, der dann im Labor auf die neuartigen Coronaviren untersucht wird. Die KVB weist ausdrücklich darauf hin, dass es von großer Bedeutung ist, diesen geordneten Weg einzuhalten. Um der Nachfrage gerecht zu werden, sei die Kapazität der Rufnummer 116 117 in den letzten zwei Tagen um 50 Prozent erhöht worden.

© Kerstin Weidner E-Mail

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