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Ausbau der Testmöglichkeiten und Impfkapazitäten

Neuerungen im Landkreis Neu-Ulm

26.02.2021

Aufgrund der Lockerungen im Rahmen der Corona-Pandemie entwickelt der Landkreis Neu-Ulm seine Teststrategie sukzessive weiter, um mehr Testmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Nachdem diesen Montag zahlreiche Klassen wieder in den Präsenzunterricht starten durften, waren am Testzentrum des Landkreises in Weißenhorn zusätzliche Termine speziell für Schülerinnen und Schüler geschaffen worden. Auch dieses Wochenende und in den nächsten Wochen wird diese Möglichkeit dort weiter angeboten:

  • Samstag, 27.02.: 13:00 – 15:00 Uhr
  • Sonntag, 28.02.: 13:00 – 15:00 Uhr
  • Montag, 01.03., 08.03., 15.03.: 14:00 – 16:00 Uhr
  • Mittwoch, 03.03., 10.03., 17.03.: 14:00 – 16:00 Uhr
  • Freitag, 05.03., 12.03., 19.03: 13:00 – 15:00 Uhr

Es werden Schnelltests vorgenommen. Die Testung ist freiwillig und kostenlos. Für die Testungen ist eine Anmeldung erforderlich. Sie erfolgt online über das Portal des Testzentrums unter https://portal.huber-health-care.com/signup. Beim gewünschten Testzentrum bitte das Feld „Schul-Testungen Neu-Ulm“ anklicken.

Ausbau der Teststrategie

Dieser Testservice allein in Weißenhorn ist aber erst der Anfang für landkreisweite Testangebote, die zügig aufgebaut werden sollen. So können nun Apotheken mit der Umsetzung von Schnelltests beauftragt werden. Das Angebot richtet sich derzeit noch an einen bestimmten Personenkreis. Dazu gehören Personen im Rahmen von Reihentestungen oder von Ausbruchsgeschehen (z. B. an Schulen und in Kindertageseinrichtungen), Kontaktpersonen des ersten Grades. Die Apotheken können mit niedergelassenen Ärzten Kooperationen eingehen, um die Tests gemeinsam vorzunehmen. „Wir hoffen, dass wir nun – nachdem die Rechtslage endlich klar ist - schnell viele kompetente Partner im Bereich der Apotheken sowie der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten finden, die Schnelltests niederschwellig in die Breite bringen“, sagt Landrat Thorsten Freudenberger. Testungen sollen weiter vereinfacht werden, indem sie an vielen verschiedenen Orten angeboten werden können, wodurch kurze Wege möglich sind und das Testangebot noch niederschwelliger ist. Wir setzen auf gute Kooperationen vor Ort, weshalb auch die Kommunen eingebunden sind. Das Ziel ist, so schnell wie mögliche kostenlose Schnelltests für alle möglichst dezentral anzubieten.

Ausweitung der Impfungen

Ein weiteres wichtiges Mittel, um die Corona-Pandemie einzudämmen, sind die Impfungen. Nachdem sich die Impfstofflieferungen etwas besser eingespielt haben und die Impfstoffmengen gesteigert werden können, bedeutet dies eine bessere Planbarkeit für den Landkreis Neu-Ulm, so dass die Impfkapazitäten ausgebaut werden können. Aus diesem Grund wird gerade das dritte Impfzentrum des Landkreises in Illertissen vorbereitet und soll zeitnah an den Start gehen. Darüber hinaus werden die Kapazitäten in den Impfzentren in Neu-Ulm und Weißenhorn weiter ausgebaut. Aktuell werden in den beiden Zentren rund 300 Impfungen am Tag vorgenommen. Ziel ist es, mit allen drei Impfzentren 1500 Impfungen am Tag zu schaffen. Hinzukommen noch mobile Impfteams. Landrat Freudenberger setzt sich darüber hinaus sehr nachdrücklich dafür ein, bald auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte impfen zu lassen und regt zudem den Einsatz von Impfbussen in einer weiteren Phase der Impfkampagne an. Darüber hinaus kommt im Landkreis Neu-Ulm ab nächster Woche der Impstoff AstraZeneca zum Einsatz.

Bei Vergleichen zwischen den Impfzentren des Landkreises Neu-Ulm mit dem Impfzentrum in Ulm muss grundsätzlich beachtet werden, dass Bayern und Baden-Württemberg unterschiedliche Strategien und Vorgaben haben. Während die Impfzentren im Landkreis Neu-Ulm für die Landkreisbürgerinnen und –bürger zuständig sind, ist das Impfzentrum in Ulm für eine sehr viel größere Anzahl an Einwohnerinen und Einwohner aus Baden-Württemberg zuständig, die nicht nur aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis kommen. Deshalb lassen sich die entsprechenden Kapazitätsausrichtungen der verschiedenen Zentren unter diesen Gesichtspunkten nicht vergleichen.

Änderung der Impfverordnung

Begrüßt wird die Änderung der Impfverordnung, die es in Bayern nun auch möglich macht, Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen oder Förderschulen tätig sind, von der Priorisierungsgruppe 3 in die Priorisierungsgruppe 2 hineinzunehmen. Auf die Neuerung soll nun schnell reagiert und Kapazitäten auch für das im Bildungsbereich definierte Personal geschaffen werden, um möglichst schnell impfen zu können. Dabei werden die anderen Personen, die ebenfalls zur Priorisierungsgruppe 2 gehören, nicht aus dem Blick verloren, sondern bei den weiteren Planungen natürlich berücksichtigt.

© Kerstin Weidner E-Mail

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Neuerungen im Landkreis Neu-Ulm

26.02.2021

Aufgrund der Lockerungen im Rahmen der Corona-Pandemie entwickelt der Landkreis Neu-Ulm seine Teststrategie sukzessive weiter, um mehr Testmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Nachdem diesen Montag zahlreiche Klassen wieder in den Präsenzunterricht starten durften, waren am Testzentrum des Landkreises in Weißenhorn zusätzliche Termine speziell für Schülerinnen und Schüler geschaffen worden. Auch dieses Wochenende und in den nächsten Wochen wird diese Möglichkeit dort weiter angeboten:

  • Samstag, 27.02.: 13:00 – 15:00 Uhr
  • Sonntag, 28.02.: 13:00 – 15:00 Uhr
  • Montag, 01.03., 08.03., 15.03.: 14:00 – 16:00 Uhr
  • Mittwoch, 03.03., 10.03., 17.03.: 14:00 – 16:00 Uhr
  • Freitag, 05.03., 12.03., 19.03: 13:00 – 15:00 Uhr

Es werden Schnelltests vorgenommen. Die Testung ist freiwillig und kostenlos. Für die Testungen ist eine Anmeldung erforderlich. Sie erfolgt online über das Portal des Testzentrums unter https://portal.huber-health-care.com/signup. Beim gewünschten Testzentrum bitte das Feld „Schul-Testungen Neu-Ulm“ anklicken.

Ausbau der Teststrategie

Dieser Testservice allein in Weißenhorn ist aber erst der Anfang für landkreisweite Testangebote, die zügig aufgebaut werden sollen. So können nun Apotheken mit der Umsetzung von Schnelltests beauftragt werden. Das Angebot richtet sich derzeit noch an einen bestimmten Personenkreis. Dazu gehören Personen im Rahmen von Reihentestungen oder von Ausbruchsgeschehen (z. B. an Schulen und in Kindertageseinrichtungen), Kontaktpersonen des ersten Grades. Die Apotheken können mit niedergelassenen Ärzten Kooperationen eingehen, um die Tests gemeinsam vorzunehmen. „Wir hoffen, dass wir nun – nachdem die Rechtslage endlich klar ist - schnell viele kompetente Partner im Bereich der Apotheken sowie der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten finden, die Schnelltests niederschwellig in die Breite bringen“, sagt Landrat Thorsten Freudenberger. Testungen sollen weiter vereinfacht werden, indem sie an vielen verschiedenen Orten angeboten werden können, wodurch kurze Wege möglich sind und das Testangebot noch niederschwelliger ist. Wir setzen auf gute Kooperationen vor Ort, weshalb auch die Kommunen eingebunden sind. Das Ziel ist, so schnell wie mögliche kostenlose Schnelltests für alle möglichst dezentral anzubieten.

Ausweitung der Impfungen

Ein weiteres wichtiges Mittel, um die Corona-Pandemie einzudämmen, sind die Impfungen. Nachdem sich die Impfstofflieferungen etwas besser eingespielt haben und die Impfstoffmengen gesteigert werden können, bedeutet dies eine bessere Planbarkeit für den Landkreis Neu-Ulm, so dass die Impfkapazitäten ausgebaut werden können. Aus diesem Grund wird gerade das dritte Impfzentrum des Landkreises in Illertissen vorbereitet und soll zeitnah an den Start gehen. Darüber hinaus werden die Kapazitäten in den Impfzentren in Neu-Ulm und Weißenhorn weiter ausgebaut. Aktuell werden in den beiden Zentren rund 300 Impfungen am Tag vorgenommen. Ziel ist es, mit allen drei Impfzentren 1500 Impfungen am Tag zu schaffen. Hinzukommen noch mobile Impfteams. Landrat Freudenberger setzt sich darüber hinaus sehr nachdrücklich dafür ein, bald auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte impfen zu lassen und regt zudem den Einsatz von Impfbussen in einer weiteren Phase der Impfkampagne an. Darüber hinaus kommt im Landkreis Neu-Ulm ab nächster Woche der Impstoff AstraZeneca zum Einsatz.

Bei Vergleichen zwischen den Impfzentren des Landkreises Neu-Ulm mit dem Impfzentrum in Ulm muss grundsätzlich beachtet werden, dass Bayern und Baden-Württemberg unterschiedliche Strategien und Vorgaben haben. Während die Impfzentren im Landkreis Neu-Ulm für die Landkreisbürgerinnen und –bürger zuständig sind, ist das Impfzentrum in Ulm für eine sehr viel größere Anzahl an Einwohnerinen und Einwohner aus Baden-Württemberg zuständig, die nicht nur aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis kommen. Deshalb lassen sich die entsprechenden Kapazitätsausrichtungen der verschiedenen Zentren unter diesen Gesichtspunkten nicht vergleichen.

Änderung der Impfverordnung

Begrüßt wird die Änderung der Impfverordnung, die es in Bayern nun auch möglich macht, Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen oder Förderschulen tätig sind, von der Priorisierungsgruppe 3 in die Priorisierungsgruppe 2 hineinzunehmen. Auf die Neuerung soll nun schnell reagiert und Kapazitäten auch für das im Bildungsbereich definierte Personal geschaffen werden, um möglichst schnell impfen zu können. Dabei werden die anderen Personen, die ebenfalls zur Priorisierungsgruppe 2 gehören, nicht aus dem Blick verloren, sondern bei den weiteren Planungen natürlich berücksichtigt.

© Kerstin Weidner E-Mail

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