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Am Sonntag nach Weihnachten wird auch im Landkreis Neu-Ulm geimpft

Start der Massenimpfung gegen Corona im Impfzentrum Weißenhorn – Auch ein mobiles Impfteam ist im Einsatz

Am Sonntag nach Weihnachten geht’s los. Dann werden im Landkreis Neu-Ulm die ersten Impfspritzen gegen die Corona-Viren gesetzt. Als Erste an der Reihe sind Seniorinnen und Senioren im Alter von 80 Jahren und älter, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte von Altenheimen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegediensten, bestimmten Krankenhausbereichen und Impfzentren.

Das Impfzentrum im ehemaligen Feneberg-Supermarkt in Weißenhorn wird ab Sonntag, 27. Dezember, täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. Zudem wird am Sonntag ein mobiles Impfteam in einem Seniorenheim im nördlichen Landkreis Impfungen verabreichen. Auch anschließend werden mobile Impfteams im Landkreis unterwegs sein.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass sich Betrüger als mobile Impfteams ausgeben könnten, um sich so Zutritt zu Privatwohnungen zu verschaffen. Werner Bamberger von der Polizeiinspektion Neu-Ulm stellt klar: „Die echten mobilen Impfteams suchen aktuell keine privaten Haushalte auf.“

Die weiteren Impfzentren bei der Firma Nuvisan in Neu-Ulm und in der Illertalklinik in Illertissen gehen voraussichtlich Anfang Januar in Betrieb.

Die geplanten Starttermine hängen vom Umfang der Impfstofflieferungen ab. Die ersten Chargen des Serums von Biontech und Pfizer sind für Sonntag, 27. Dezember, zugesagt. Für den Landkreis Neu-Ulm wird es zunächst 100 Impfdosen geben. Wie viele in den Tagen darauf genau folgen werden, steht noch nicht definitiv fest. Für den 28. Dezember ist aber eine größere Impfstoffmenge angekündigt.

Die Impfzentren, die für alle Beteiligten etwas absolut Neues sind, evaluieren und optimieren ihren Betrieb ständig. Ausweitungen können erfolgen. Zudem soll die Impfkampagne im weiteren Verlauf dann auch von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten unterstützt werden, um eine möglichst zuverlässige, breite und schnelle Impfung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Für alle drei Impfzentren ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Für das lokale Impfzentrum in Weißenhorn, Kammerlanderstraße 1, kann man sich ab dem 26. Dezember ab 8 Uhr telefonisch anmelden. Unter der Nummer 0731/7040 - 5060 werden die Daten für Personen, die unter die höchste Priorität  der Impfverordnung fallen, registriert und in die Anmeldemaske im Computer eingetragen.

Die Online-Terminvergabe erfolgt ab dem 24. Dezember über die Corona-Seite des Landkreises, die wiederum auf den Link https://portal.huber-health-care.com verweist. In der Anmeldemaske sind dann die entsprechenden Daten einzugeben.

Wichtig: Beim Besuch im Impfzentrum sind die Daten per Vorlage des Personalausweises zu bestätigen beziehungsweise durch eine Bescheinigung der Einrichtung/des Arbeitgebers nachzuweisen. So wird sichergestellt, dass nur Personen aus der jeweils aktuell zugelassenen Prioritätsklasse zum Impfen  vorgelassen werden.

Bei der Festlegung und Priorisierung des Impfzugangs geht es nicht um Wertschätzung bestimmter Bevölkerungs- oder Berufsgruppen, sondern um den Schutz jener Gruppen, deren hohe Gefährdung und Verwundbarkeit durch das Coronavirus sich die letzten Monate immer wieder gezeigt hat.

Zur Information der 80-Jährigen und Älteren über die Impfmöglichkeiten, die Terminvergabe und den Ort der Impfzentren ist zusätzlich bayernweit ein Einladungsschreiben vorgesehen. Darüberhinausgehende Einladungen erfolgen nicht.

Aus infektionshygienischen Gründen sowie zur Vermeidung unnötigen Zeitaufwands beziehungsweise längerer Wartezeiten bittet die Bayerische Staatsregierung diejenigen, die nicht zu einer vorrangigen Personengruppe gehören und daher auch keinen Termin zur Impfung haben, von einem Besuch des Impfzentrums abzusehen. Impfungen erfolgen nur bei priorisierten Gruppen nach Voranmeldung und individueller Terminvergabe.

Dr. med. Peter Czermak, der Ärztliche Leiter der Impfzentren und der mobilen Impfteams im Landkreis Neu-Ulm, ruft die Bevölkerung mit Nachdruck dazu auf, das Angebot, sich impfen zu lassen, anzunehmen. „Der Landkreis hat es mit einer intensiven Kraftanstrengung vieler Beteiligter geschafft, pünktlich zum Lieferbeginn des Impfstoffs mit einem Impfzentrum und einem mobilen Team an den Start zu gehen. Bitte nutzen Sie in den kommenden Wochen und Monaten die Möglichkeiten, die damit für Sie geschaffen wurden.“

Dr. Czermak schließt eine weitere Bitte an: „Lassen Sie sich nicht negativ durch Impfgegner beeinflussen. Wir bieten Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit.“ Vor jeder Impfung wird Dr. Czermak zufolge der Gesundheitszustand des/der zu Impfenden erfasst. Es erfolgt eine gründliche Aufklärung. Im privaten Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt haben alle die Möglichkeit, sich Fragen zur Impfung beantworten zu lassen. „Und dann treffen Sie eine freie Entscheidung. Es besteht kein Impfzwang!“, stellt Dr. Czermak heraus.

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus, kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

INFO: Mitarbeitersuche

Für die Impfzentren in Weißenhorn, Neu-Ulm und Illertissen sucht der Landkreis Neu-Ulm noch Ärzte, medizinisches Personal, Verwaltungskräfte und weitere Einsatzkräfte für die unterschiedlichen Bereiche. Möchten auch Sie die Pandemiebekämpfung unterstützen? Wir freuen uns auf Ihre Kurzbewerbung per E-Mail an: impfzentrum@lra.neu-ulm.de. Von dort werden Ihre Bewerbungen an die Dienstleister Huber Group und Nuvisan weitergeleitet. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

© Martina Plaschke E-Mail

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Am Sonntag nach Weihnachten wird auch im Landkreis Neu-Ulm geimpft

Start der Massenimpfung gegen Corona im Impfzentrum Weißenhorn – Auch ein mobiles Impfteam ist im Einsatz

Am Sonntag nach Weihnachten geht’s los. Dann werden im Landkreis Neu-Ulm die ersten Impfspritzen gegen die Corona-Viren gesetzt. Als Erste an der Reihe sind Seniorinnen und Senioren im Alter von 80 Jahren und älter, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte von Altenheimen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegediensten, bestimmten Krankenhausbereichen und Impfzentren.

Das Impfzentrum im ehemaligen Feneberg-Supermarkt in Weißenhorn wird ab Sonntag, 27. Dezember, täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. Zudem wird am Sonntag ein mobiles Impfteam in einem Seniorenheim im nördlichen Landkreis Impfungen verabreichen. Auch anschließend werden mobile Impfteams im Landkreis unterwegs sein.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass sich Betrüger als mobile Impfteams ausgeben könnten, um sich so Zutritt zu Privatwohnungen zu verschaffen. Werner Bamberger von der Polizeiinspektion Neu-Ulm stellt klar: „Die echten mobilen Impfteams suchen aktuell keine privaten Haushalte auf.“

Die weiteren Impfzentren bei der Firma Nuvisan in Neu-Ulm und in der Illertalklinik in Illertissen gehen voraussichtlich Anfang Januar in Betrieb.

Die geplanten Starttermine hängen vom Umfang der Impfstofflieferungen ab. Die ersten Chargen des Serums von Biontech und Pfizer sind für Sonntag, 27. Dezember, zugesagt. Für den Landkreis Neu-Ulm wird es zunächst 100 Impfdosen geben. Wie viele in den Tagen darauf genau folgen werden, steht noch nicht definitiv fest. Für den 28. Dezember ist aber eine größere Impfstoffmenge angekündigt.

Die Impfzentren, die für alle Beteiligten etwas absolut Neues sind, evaluieren und optimieren ihren Betrieb ständig. Ausweitungen können erfolgen. Zudem soll die Impfkampagne im weiteren Verlauf dann auch von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten unterstützt werden, um eine möglichst zuverlässige, breite und schnelle Impfung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Für alle drei Impfzentren ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Für das lokale Impfzentrum in Weißenhorn, Kammerlanderstraße 1, kann man sich ab dem 26. Dezember ab 8 Uhr telefonisch anmelden. Unter der Nummer 0731/7040 - 5060 werden die Daten für Personen, die unter die höchste Priorität  der Impfverordnung fallen, registriert und in die Anmeldemaske im Computer eingetragen.

Die Online-Terminvergabe erfolgt ab dem 24. Dezember über die Corona-Seite des Landkreises, die wiederum auf den Link https://portal.huber-health-care.com verweist. In der Anmeldemaske sind dann die entsprechenden Daten einzugeben.

Wichtig: Beim Besuch im Impfzentrum sind die Daten per Vorlage des Personalausweises zu bestätigen beziehungsweise durch eine Bescheinigung der Einrichtung/des Arbeitgebers nachzuweisen. So wird sichergestellt, dass nur Personen aus der jeweils aktuell zugelassenen Prioritätsklasse zum Impfen  vorgelassen werden.

Bei der Festlegung und Priorisierung des Impfzugangs geht es nicht um Wertschätzung bestimmter Bevölkerungs- oder Berufsgruppen, sondern um den Schutz jener Gruppen, deren hohe Gefährdung und Verwundbarkeit durch das Coronavirus sich die letzten Monate immer wieder gezeigt hat.

Zur Information der 80-Jährigen und Älteren über die Impfmöglichkeiten, die Terminvergabe und den Ort der Impfzentren ist zusätzlich bayernweit ein Einladungsschreiben vorgesehen. Darüberhinausgehende Einladungen erfolgen nicht.

Aus infektionshygienischen Gründen sowie zur Vermeidung unnötigen Zeitaufwands beziehungsweise längerer Wartezeiten bittet die Bayerische Staatsregierung diejenigen, die nicht zu einer vorrangigen Personengruppe gehören und daher auch keinen Termin zur Impfung haben, von einem Besuch des Impfzentrums abzusehen. Impfungen erfolgen nur bei priorisierten Gruppen nach Voranmeldung und individueller Terminvergabe.

Dr. med. Peter Czermak, der Ärztliche Leiter der Impfzentren und der mobilen Impfteams im Landkreis Neu-Ulm, ruft die Bevölkerung mit Nachdruck dazu auf, das Angebot, sich impfen zu lassen, anzunehmen. „Der Landkreis hat es mit einer intensiven Kraftanstrengung vieler Beteiligter geschafft, pünktlich zum Lieferbeginn des Impfstoffs mit einem Impfzentrum und einem mobilen Team an den Start zu gehen. Bitte nutzen Sie in den kommenden Wochen und Monaten die Möglichkeiten, die damit für Sie geschaffen wurden.“

Dr. Czermak schließt eine weitere Bitte an: „Lassen Sie sich nicht negativ durch Impfgegner beeinflussen. Wir bieten Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit.“ Vor jeder Impfung wird Dr. Czermak zufolge der Gesundheitszustand des/der zu Impfenden erfasst. Es erfolgt eine gründliche Aufklärung. Im privaten Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt haben alle die Möglichkeit, sich Fragen zur Impfung beantworten zu lassen. „Und dann treffen Sie eine freie Entscheidung. Es besteht kein Impfzwang!“, stellt Dr. Czermak heraus.

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus, kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

INFO: Mitarbeitersuche

Für die Impfzentren in Weißenhorn, Neu-Ulm und Illertissen sucht der Landkreis Neu-Ulm noch Ärzte, medizinisches Personal, Verwaltungskräfte und weitere Einsatzkräfte für die unterschiedlichen Bereiche. Möchten auch Sie die Pandemiebekämpfung unterstützen? Wir freuen uns auf Ihre Kurzbewerbung per E-Mail an: impfzentrum@lra.neu-ulm.de. Von dort werden Ihre Bewerbungen an die Dienstleister Huber Group und Nuvisan weitergeleitet. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

© Martina Plaschke E-Mail

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