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Abfallwirtschaftsbetrieb Weißenhorn – Entsorgung nur in Notfällen

Privater Sperrmüll kann wieder ab Donnerstag, 23.04.2020, am Entsorgungs- und Wertstoffzentrum Weißenhorn (EWW) sowie  am Müllheizkraftwerk Weißenhorn (MHKW) zu den normalen Öffnungszeiten angeliefert werden.

Zum Schutz der Anlieferer und der AWB-Mitarbeiter sowie zur  Aufrechterhaltung der Entsorgungssicherheit gilt es folgende Maßnahmen zu beachten:

  • es werden nicht mehr als 10 Fahrzeuge gleichzeitig auf das AWB-Betriebsgelände gelassen
  • bei der Abfallanlieferung sowie dem Anmelde- und Kassiervorgang ist ein ausreichend großer Sicherheitsabstand zwischen den Personen einzuhalten, der Zahlungsverkehr sollte weitestgehend per Kartenzahlung erfolgen
  • bei der Abfallentsorgung dürfen nicht mehr als zwei Personen pro Fahrzeug anliefern und/oder aussteigen; Anlieferer werden gebeten,  im Fahrzeug sitzen zu bleiben, bis sie an der Reihe sind
  • bei der Anlieferung sind die Vorgaben zur Abfalltrennung einzuhalten; um nicht vor Ort unnötige Zeit mit der Sortierung der Abfälle zu verbringen, trennen Sie  bitte Ihre Abfälle bereits beim Beladen des Fahrzeugs und nicht erst bei der Anlieferung.
  • den Anweisungen des AWB-Personals ist Folge zu leisten
  • das Rauchen ist auf dem gesamten AWB-Gelände verboten

Da derzeit viele Menschen aufgrund der Corona-Pandemie zu Hause sind, wird die Zeit zum Frühjahrsputz rund um Haus und Garten sowie zum Entrümpeln genutzt. Aufgrund der großen Anzahl an Müllanlieferungen in diesem Zusammenhang sowie der aktuell stattfindenden  Verlegung von Fernwärmeleitungen in der Daimlerstraße ist deshalb mit  Verkehrsbehinderungen und teilweise langen Wartezeiten zu rechnen.

Bitte nutzen Sie die gesamten Öffnungszeiten der Entsorgungsanlagen. Diese sind montags bis freitags bereits ab 7.00 Uhr geöffnet.  

Die Mittagspause am EWW in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr ist nötig um die Container zu leeren bzw. umzusetzen. Dies kann aus Sicherheitsgründen nicht im Betrieb erfolgen.


Abfallentsorgung: Hinweise für Personen in häuslicher Quarantäne

Nach den Hinweisen des Bundesumweltministeriums und des Robert-Koch-Instituts sollen in privaten Haushalten, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, neben Restmüll ausnahmsweise auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt werden. Diese Abfälle sind in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke zu geben. Einzelgegenstände wie z. B. Taschentücher dürfen nicht lose in die Abfalltonnen geworfen werden. Die Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände sind immer in bruch- und durchstichsichere Einwegbehältnisse zu verpacken. Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Krankheitsende und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Für alle anderen privaten Haushalte, in denen keine infizierten Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts. Beachten sie bitte unbedingt bei der Entsorgung von Kartonagen über die Papier-Depotcontainer, dass sie die Kartonagen zerkleinern, bevor sie diese in die Papier-Depotcontainer stecken. Ansonsten kann ein sperriger Karton den gesamten Container blockieren und weitere Papiereinwürfe unmöglich machen. Davon unabhängig stellt das Abstellen von Kartonagen oder anderen Abfällen neben dem Container eine Ordnungswidrigkeit dar und sollte unterlassen werden.

Bitte, soweit es möglich ist, Abfälle vermeiden und die Abfallentsorgung dadurch unterstützen, dass die vorhandenen, getrennten Abfallerfassungssysteme genutzt werden.


 

© Martina Plaschke E-Mail