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Video-Schalte als Option für Mitgliederversammlung

Gesetzgeber hat Voraussetzungen dafür geschaffen – Vereinsberater Karl Bosch erläuterte, worauf es ankommt

Der Corona-Pandemie wegen ist es seit Monaten verboten, Jahreshauptversammlungen von Vereinen als Präsenzveranstaltungen auszurichten. Gibt es dazu wenigstens eine Alternative? „Ja“, sagte Vereinsberater Karl Bosch bei einem seiner Online-Seminare, „der Gesetzgeber hat im vorigen Jahr die Möglichkeit geschaffen, Mitgliederversammlungen übers Internet abzuhalten“.

25 Vereinsvertreterinnen und -vertreter aus dem Landkreis Neu-Ulm nahmen an der Video-Schalte teil. Damit war das Angebot der Freiwilligenagentur „Hand in Hand“ des Landkreises Neu-Ulm ausgebucht. Vereinsberater Bosch, von zahlreichen Vorträgen im Landratsamt Neu-Ulm mittlerweile ein guter Bekannter im Landkreis, informierte didaktisch, methodisch und inhaltlich gelungen über die wichtigsten Regeln des neuen, digitalen Formats.

Zunächst einmal gelte: „Die Satzung des Vereins bleibt auch für virtuelle Mitgliederversammlungen in Kraft.“ Deshalb gebe es keine Änderungen bei Form und Frist der Einladung, Abstimmungsmodalitäten und Voraussetzungen für die Beschlussfähigkeit der Versammlung.

Der Erfolg der Online-Versammlung steht und fällt mit den technischen Gegebenheiten. „Eine stabile und leistungsfähige Internetverbindung ist Grundvoraussetzung“, so Bosch. Wichtig sei auch der Support, also die Unterstützung durch den Software-Anbieter, zum Beispiel durch eine Service-Hotline.

Bei der Auswahl der Software komme es darauf an, die Entscheidung nach gründlicher Abwägung der Anforderungskriterien zu treffen. „Eine gute Vorbereitung ist das A und O einer virtuellen Mitgliederversammlung“, hob Bosch hervor.

Der Vereinsvorsitzende als Moderator habe zudem dafür zu sorgen, dass er gut zu sehen und zu hören sei. Dafür seien eventuell ein Headset und eine professionelle Beleuchtung erforderlich.

Um bei geheimen Abstimmungen keine Schwierigkeiten zu bekommen, riet der Referent, spezielle Umfragetools zu verwenden. Mitglieder, die nicht an der Versammlung teilnehmen können, sollten die Möglichkeit erhalten, vorab schriftlich abstimmen zu können.

Am 8. Juni bietet die Freiwilligenagentur „Hand in Hand“ ein weiteres Online-Seminar mit Vereinsberater Karl Bosch an. Von 18.30 bis 21 Uhr lautet das Thema „Vereinsführung in Krisenzeiten“. Anmeldung unter der E-Mail-Adresse: freiwilligenagentur@lra.neu-ulm.de oder unter der Telefonnummer 0731/7040-2676. Die Zahl der Teilnehmenden ist wieder auf 25 Personen begrenzt.

© Martina Plaschke E-Mail

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Gesetzgeber hat Voraussetzungen dafür geschaffen – Vereinsberater Karl Bosch erläuterte, worauf es ankommt

Der Corona-Pandemie wegen ist es seit Monaten verboten, Jahreshauptversammlungen von Vereinen als Präsenzveranstaltungen auszurichten. Gibt es dazu wenigstens eine Alternative? „Ja“, sagte Vereinsberater Karl Bosch bei einem seiner Online-Seminare, „der Gesetzgeber hat im vorigen Jahr die Möglichkeit geschaffen, Mitgliederversammlungen übers Internet abzuhalten“.

25 Vereinsvertreterinnen und -vertreter aus dem Landkreis Neu-Ulm nahmen an der Video-Schalte teil. Damit war das Angebot der Freiwilligenagentur „Hand in Hand“ des Landkreises Neu-Ulm ausgebucht. Vereinsberater Bosch, von zahlreichen Vorträgen im Landratsamt Neu-Ulm mittlerweile ein guter Bekannter im Landkreis, informierte didaktisch, methodisch und inhaltlich gelungen über die wichtigsten Regeln des neuen, digitalen Formats.

Zunächst einmal gelte: „Die Satzung des Vereins bleibt auch für virtuelle Mitgliederversammlungen in Kraft.“ Deshalb gebe es keine Änderungen bei Form und Frist der Einladung, Abstimmungsmodalitäten und Voraussetzungen für die Beschlussfähigkeit der Versammlung.

Der Erfolg der Online-Versammlung steht und fällt mit den technischen Gegebenheiten. „Eine stabile und leistungsfähige Internetverbindung ist Grundvoraussetzung“, so Bosch. Wichtig sei auch der Support, also die Unterstützung durch den Software-Anbieter, zum Beispiel durch eine Service-Hotline.

Bei der Auswahl der Software komme es darauf an, die Entscheidung nach gründlicher Abwägung der Anforderungskriterien zu treffen. „Eine gute Vorbereitung ist das A und O einer virtuellen Mitgliederversammlung“, hob Bosch hervor.

Der Vereinsvorsitzende als Moderator habe zudem dafür zu sorgen, dass er gut zu sehen und zu hören sei. Dafür seien eventuell ein Headset und eine professionelle Beleuchtung erforderlich.

Um bei geheimen Abstimmungen keine Schwierigkeiten zu bekommen, riet der Referent, spezielle Umfragetools zu verwenden. Mitglieder, die nicht an der Versammlung teilnehmen können, sollten die Möglichkeit erhalten, vorab schriftlich abstimmen zu können.

Am 8. Juni bietet die Freiwilligenagentur „Hand in Hand“ ein weiteres Online-Seminar mit Vereinsberater Karl Bosch an. Von 18.30 bis 21 Uhr lautet das Thema „Vereinsführung in Krisenzeiten“. Anmeldung unter der E-Mail-Adresse: freiwilligenagentur@lra.neu-ulm.de oder unter der Telefonnummer 0731/7040-2676. Die Zahl der Teilnehmenden ist wieder auf 25 Personen begrenzt.

© Martina Plaschke E-Mail

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