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Landräte beraten über Corona und die Digitalisierung

Bezirksverband Schwaben im Bayerischen Landkreistag tagt via Online-Videokonferenz

15.02.2021

Der Bezirksverband Schwaben im Bayerischen Landkreistag hat sich über aktuelle Themen ausgetauscht. Via Online-Videokonferenz berieten die Landrätinnen und Landräte neben dem Impfstart in den einzelnen Landkreisen auch über die Digitalisierung an den Gesundheitsämtern. Zudem war die Beschaffung von Laptops oder Tablets für Lehrerinnen und Lehrer ein Thema.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten, wie die Impfungen gegen das Coronavirus in ihren Landkreisen angelaufen sind. Insgesamt seien die Einrichtung der Impfzentren und der Impfstart grundsätzlich gelungen. Aktuell fehle es jedoch leider noch an genügend Impfstoff, und auch die Impfsoftware bereite beim Anmelden noch Probleme. Hier einigte man sich auf den dringenden Appell, die Anmeldeformalitäten zu vereinfachen.

Die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer diskutierten zudem die Impfstrategie. Landrat Thorsten Freudenberger brachte dabei den Einsatz von Impfbussen ins Spiel. Allerdings mache deren Einsatz erst Sinn, wenn genügend Impfstoff vorhanden ist und die Gruppe der Impfberechtigten breiter wird.

Ein weiteres Thema war die Digitalisierung der Gesundheitsämter, die in den vergangenen Wochen in den Medien vielfach als unzureichend kritisiert wurde. Die Landrätinnen und Landräte wiesen diese Vorwürfe entschieden zurück: Ihre Verwaltungen seien inzwischen in hohem Grad digitalisiert. Von SORMAS, einem integrierten und vernetzten Kontaktpersonenmanagementsystem, verspreche man sich eine verbesserte Kommunikation zwischen den Gesundheitsämtern.

Der stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbands Schwaben, Neu-Ulms Landrat Thorsten Freudenberger, berichtete: „Wir haben bislang mit eigenen digitalen Lösungen gearbeitet. Ab Ende Februar wird bei uns im Landratsamt nun SORMAS laufen.“ Auch die übrigen Landkreise teilten mit, dieses System bei sich einzuführen.

Außerdem sprachen die Landkreisvertreterinnen und -vertreter über die Beschaffung von Laptops oder Tablets für den Dienstgebrauch der Lehrerinnen und Lehrer. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus informierte die Landkreise Mitte Januar 2021 darüber, dass ihnen Sonderbudgets zur Verfügung gestellt würden, um die mobilen Endgeräte für die Lehrkräfte beschaffen zu können. Zusätzlich sollten die Landkreise als Sachaufwandsträger für die Einbindung in die vorhandene IT-Infrastruktur der einzelnen Schulen sorgen. Der Freistaat Bayern gewähre dafür einen Investitionsbetrag je Lehrerdienstgerät von maximal 1.000 Euro. Aufgeteilt seien diese Kosten in 750 Euro für den Kauf des Endgerätes inklusive Zubehör, Betriebssoftware und Garantieverlängerungen sowie in eine Verwaltungskostenpauschale von bis zu 250 Euro.

Die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer waren sich aber einig, dass gerade die Wartung der Geräte einen personellen Aufwand erfordere, der durch den Zuschuss des Freistaates nicht gedeckt sei. Deshalb werde es in den einzelnen Landkreisen noch Beratungen geben müssen, wie diese Vorgabe für alle Beteiligten bestmöglich umgesetzt werden könne.

© Martina Plaschke E-Mail

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Landräte beraten über Corona und die Digitalisierung

Bezirksverband Schwaben im Bayerischen Landkreistag tagt via Online-Videokonferenz

15.02.2021

Der Bezirksverband Schwaben im Bayerischen Landkreistag hat sich über aktuelle Themen ausgetauscht. Via Online-Videokonferenz berieten die Landrätinnen und Landräte neben dem Impfstart in den einzelnen Landkreisen auch über die Digitalisierung an den Gesundheitsämtern. Zudem war die Beschaffung von Laptops oder Tablets für Lehrerinnen und Lehrer ein Thema.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten, wie die Impfungen gegen das Coronavirus in ihren Landkreisen angelaufen sind. Insgesamt seien die Einrichtung der Impfzentren und der Impfstart grundsätzlich gelungen. Aktuell fehle es jedoch leider noch an genügend Impfstoff, und auch die Impfsoftware bereite beim Anmelden noch Probleme. Hier einigte man sich auf den dringenden Appell, die Anmeldeformalitäten zu vereinfachen.

Die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer diskutierten zudem die Impfstrategie. Landrat Thorsten Freudenberger brachte dabei den Einsatz von Impfbussen ins Spiel. Allerdings mache deren Einsatz erst Sinn, wenn genügend Impfstoff vorhanden ist und die Gruppe der Impfberechtigten breiter wird.

Ein weiteres Thema war die Digitalisierung der Gesundheitsämter, die in den vergangenen Wochen in den Medien vielfach als unzureichend kritisiert wurde. Die Landrätinnen und Landräte wiesen diese Vorwürfe entschieden zurück: Ihre Verwaltungen seien inzwischen in hohem Grad digitalisiert. Von SORMAS, einem integrierten und vernetzten Kontaktpersonenmanagementsystem, verspreche man sich eine verbesserte Kommunikation zwischen den Gesundheitsämtern.

Der stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbands Schwaben, Neu-Ulms Landrat Thorsten Freudenberger, berichtete: „Wir haben bislang mit eigenen digitalen Lösungen gearbeitet. Ab Ende Februar wird bei uns im Landratsamt nun SORMAS laufen.“ Auch die übrigen Landkreise teilten mit, dieses System bei sich einzuführen.

Außerdem sprachen die Landkreisvertreterinnen und -vertreter über die Beschaffung von Laptops oder Tablets für den Dienstgebrauch der Lehrerinnen und Lehrer. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus informierte die Landkreise Mitte Januar 2021 darüber, dass ihnen Sonderbudgets zur Verfügung gestellt würden, um die mobilen Endgeräte für die Lehrkräfte beschaffen zu können. Zusätzlich sollten die Landkreise als Sachaufwandsträger für die Einbindung in die vorhandene IT-Infrastruktur der einzelnen Schulen sorgen. Der Freistaat Bayern gewähre dafür einen Investitionsbetrag je Lehrerdienstgerät von maximal 1.000 Euro. Aufgeteilt seien diese Kosten in 750 Euro für den Kauf des Endgerätes inklusive Zubehör, Betriebssoftware und Garantieverlängerungen sowie in eine Verwaltungskostenpauschale von bis zu 250 Euro.

Die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer waren sich aber einig, dass gerade die Wartung der Geräte einen personellen Aufwand erfordere, der durch den Zuschuss des Freistaates nicht gedeckt sei. Deshalb werde es in den einzelnen Landkreisen noch Beratungen geben müssen, wie diese Vorgabe für alle Beteiligten bestmöglich umgesetzt werden könne.

© Martina Plaschke E-Mail

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